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Rob Halford plant ein Solo-Blues-Album

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Bereits 2015 erzählte Rob Halford von seinen Plänen, Blues-Musik zu machen. Nun hat der Sänger genügend Material gesammelt, um ein erstes Solo-Blues-Album zu veröffentlichen. Dasselbe Team, das ihn bereits bei der Produktion der 2019 erschienenen Weihnachts-LP CELESTIAL unterstützte, holte er sich auch dieses Mal ins Boot. Dazu gehören unter anderen sein Bruder Nigel sowie sein Neffe Alex, der gleichzeitig der Sohn des Judas Priest-Bassisten Ian Hill ist.

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Wieso es gerade Blues sein soll, macht Halford unmissverständlich klar. „Ich liebe Blues. Alles kommt vom Blues. Rock’n’Roll, alles begann mit dem Blues. Was für eine großartige Musik das ist“, erzählt er. Seine eigenen Wurzeln als Metal-Musiker sieht er ebenfalls darin. Seit Ewigkeiten hört und feiert er die Musik von Bessie Smith, Little Walter, Howling Wolf und Muddy Waters. Sie vermittelt so vielseitige Facetten und bietet verschiedenste Inhalte. „Wir alle fühlen den Blues. Es gibt fröhlichen und traurigen Blues, er umfasst all diese Eigenschaften“, schwärmt er. „Botschaften sind in der Musik lebenswichtig, denn wir hören gerne Geschichten, mit denen wir uns identifizieren können, sei es in der Realität oder in der Fantasie.

Neue Abenteuer für Rob Halford

Als Künstler will sich Rob Halford weiterentwickeln. Vor allem seine stimmlichen Fähigkeiten möchte er mit dem Blues-Projekt testen. „Ich habe eine Stimme, die in verschiedene Oktaven, Richtungen und verschiedene Arten von Projektionen gehen kann“, erklärte er bereits vor einigen Jahren. „Ich würde gerne wissen, wie meine Stimme in einer solchen musikalischen Mischung klingen würde, mit Bläsern, Trompeten und Saxofon, Klavier, dem gesamten Big-Band-Sound.“

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Und obwohl der erfahrene Musiker inzwischen ziemlich gut einschätzen kann, wozu seine Stimme imstande ist, empfindet er das Blues-Projekt als neue Herausforderung. „Es wird also ein Abenteuer für mich sein.“ Doch eines, auf das er sich freut. „Ich liebe es, mich mit einem Stift und einem Stück Papier hinzusetzen, denn so mache ich es, und einfach zu denken. Ich habe eine Idee, haue sofort ein paar Stichworte raus, und so beginnt die Saat zu wachsen.“ Wir sind gespannt.

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