Nachdem er sich 2011 von Kamelot verabschiedet hatte, war es einige Jahre still um Roy Khan. 2018 meldete sich der Sänger schließlich solo mit der Nummer ‘For All’ zurück. Wenige Wochen später vermeldeten er und die anderen Mitglieder der norwegischen Progressive-Metaller Conception nach 13 Jahren ihre Wiedervereinigung. Trotzdem verfolgt Khan weiter seine Solokarriere.
Erste Worte
Erstmals Ende 2024 angekündigt, scheinen die Arbeiten am ersten Langspieler von Roy Khan voranzuschreiten. In einem kürzlich veröffentlichten Instagram-Post teilte der Musiker einen Moment aus dem Schreibprozess mit den Worten: „Ich schreibe gerade die ersten drei Zeilen des ersten fertigen Songs für mein erstes Soloalbum auf…“ Schon seit mehreren Monaten liefert der Norweger häppchenweise Updates vom Entstehungsprozess der Platte.
Dadurch ist bekannt, dass Sascha Paeth als Produzent fungiert. Der deutsche Gitarrist und Musikproduzent ist unter anderem für seine Zusammenarbeit mit Kamelot, Avantasia, Angra und Epica bekannt. Darüber hinaus wirken Caio Kehyayan (Firewing) und Adrienne Cowan (Seven Spires) als Co-Produzenten und Texter am Projekt mit.
Viel ist noch nicht bekannt – weder ein Albumtitel noch ein Zeitfenster für die Veröffentlichung. Dennoch hat Roy Khan eine große Anhängerschaft, die gespannt wartet. Unterdessen ist er live sehr aktiv. Neben Auftritten mit Conception stehen dieses Jahr vor allem Solo-Shows unter dem Banner „The Black Halo And Beyond“ auf der Agenda. Erst vergangenen Juli stand Khan anlässlich des zwanzigsten Jubiläums des Kamelot-Albums THE BLACK HALO mit seinen früheren Kollegen in São Paulo auf der Bühne.
Hier scheint es also kein böses Blut zu geben. In einem Interview mit Power of Metal erklärte Khan damals, dass er und Gründungsgitarrist Thomas Youngblood regelmäßigen Kontakt pflegen. „Das müssen wir auch, denn wir haben immer noch gemeinsame Geschäfte, um die wir uns kümmern“, erklärte er. Dabei kam wohl auch immer mal wieder das Thema Reunion auf. „Wir haben darüber geredet, aber es gibt eine Menge Dinge, die geschehen müssten, damit so etwas passieren könnte.“ Grundsätzlich sei man jedoch offen für eine Zusammenarbeit.
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