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Saitenhieb: Mehr Kommunikation!

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Liebe Metalheads,

ja, ich gebe es zu: Ich bin spießig. Vielleicht nicht im herkömmlichen Sinn in Bezug auf Eigenheim, Nachwuchs und Lebensplanung, wohl aber bei Konzerten. Heißt im Klartext: Ich hätte in den Achtzigern nur ausgesprochen ungern drei Stunden lang auf einen Auftritt von Guns N’ Roses gewartet, weil die Herren offenbar Besseres zu tun hatten, als ihre Musik vor Zehntausenden Fans live zu präsentieren.

Genauso ungern komme ich heute zu spät zu Konzerten und verpasse Vorgruppen, die ich vielleicht gerne gesehen hätte, nur weil sich die auf der Eintrittskarte und im Netz stehende Uhrzeit spontan verändert. Was mich zu meinem Kritikpunkt führt: Warum tun sich viele Bands, Spielstätten und Veranstalter heute so schwer damit, die korrekten, zuverlässigen Anfangszeiten oder im Optimalfall gleich den ganzen Spielplan abendfüllender Veranstaltungen durchzugeben?

Aktuell ist es dank moderner Kommunikationsmittel und hürdenloser Verbindung zwischen allen Parteien doch leichter denn je, Fans frühzeitig Bescheid zu geben, ob ein Konzert um 18 oder 21 Uhr losgeht, ob im Club danach eine Party steigt, ab einer gewissen Uhrzeit Nachtruhe herrscht oder das Spektakel bis in die frühen Morgenstunden weitergehen darf.

Es herrscht viel zu oft Verwirrung vor Ort: Man hängt entweder eine Stunde lang tatenlos in einem Club rum und schlägt die Zeit mit teuren Getränken tot, oder man muss beim Betreten eines Ladens feststellen, dass die (gerne auch mal gänzlich unangekündigte) erste Vor-Band längst von der Bühne entschwunden ist.

Bitte, liebe (insbesondere kleine) Bands, aber auch Locations und Konzertverantwortliche: Lasst uns doch über jedwede Kanäle frühzeitig wissen, wann es losgeht und wann genau wer dran ist! So erhalten die einen mehr Zuspruch für ihr vielleicht noch unentdecktes Schaffen, verkaufen die anderen mehr Getränke und machen alle zusammen den Abend letztlich zu dem, was er sein sollte – einem ungetrübten Vergnügen ohne dumme Missverständnisse und Zufälle!

Eure Katrin

Ihr erreicht die Autorin unter redaktion@metal-hammer.de.

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Mötley Crüe spielen live ohne Backingtracks, betont John 5

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