Sebastian Bach gegen Bands, die trotz Corona-Krise Konzerte spielen

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Die Covid-19-Pandemie hat in diesem Sommer die Live-Branche auf den Kopf gestellt. Fast alle Konzerte werden ins kommende Jahr verschoben oder fallen gänzlich aus.

Während einige kleine Shows unter strengen Restriktionen bereits wieder stattfinden, gibt es aber auch ein paar Bands, die bei ihren Auftritten weniger Wert auf genügend Sicherheitsabstand und Maskenpflicht legen.

Der ehemalige Skid Row-Sänger Sebastian Bach äußerte sich erzürnt zu Konzerten in den USA, die während der Corona-Krise stattfinden. Er schrieb über Twitter: „Alle ‚Musiker‘, die in den Vereinigten Staaten von Amerika in dieser Zeit Rock’n’Roll-Shows veranstalten, kümmern sich nur darum Geld einzunehmen und geben einen feuchten Dreck darauf, ob jemand lebt oder stirbt.“ Er fuhr fort: „Meine Fans bedeuten mir alles, sie haben mir ein unglaubliches Leben geschenkt. Ich werde meine Fans beschützen. Meine Fans bedeuten mir tatsächlich mehr als Geld.“

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Anders Fridén (In Flames): Ein Appell an die Freundlichkeit

Dass sich die seit 2020 ausgerufene Ausnahmesituation, die in erster Linie mit der Coronapandemie einhergeht, auf politische Gesinnungen und zwischenmenschliche Umgangsweisen globaler Gesellschaften auswirkt, zeigte sich wohl am deutlichsten durch das Aufkommen radikaler und teils verschwörungstheoretischer und rechtsextremer Bewegungen rund um den Globus. Allerdings bedarf es nicht unbedingt der Zugehörigkeit zu einer „politischen“ Gruppierung, um sich idiotisch zu verhalten. Anders Fridén, Frontmann der schwedischen Melodic Death Metal-Band In Flames, verkündete sein Unbehagen hinsichtlich des derzeitig vorherrschenden „menschlichen Miteinanders“ gegenüber Loud TV. „Wir leben an einem beängstigenden Ort“, erklärte er. „Ich hatte gehofft, dass wir nach der Pandemie, nach der Pause,…
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