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Serj Tankian: Nichts als die Wahrheit

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Im Interview äußert sich der 53-jährige System Of A Down-Frontmann Serj Tankian zu ELASTICITY und seiner Rolle als Aktivist sowie Familienvater.

METAL HAMMER: Bei System Of A Down hast du es mit drei Kollegen zu tun, die ihre Meinung zu deinen Ideen beisteuern. Wer ist denn auf deinen Soloalben dein künstlerisches Korrektiv?

Serj Tankian: Bei dieser EP habe ich mich fast ausschließlich mit Dan Monti unterhalten, dem Gitarristen meiner Tourband The Flying Cunts Of Chaos. Er ist nicht nur ein hervorragender Musiker, sondern auch exzellenter Toningenieur und Mischer, entsprechend schätze ich sein Urteil. Es ist grundsätzlich nicht so, dass ich mich außenstehenden Meinungen verschließe. Mein Umfeld, Freunde, Musiker und Produzenten kriegen schon mit, woran ich arbeite, und lassen mich wissen, was sie davon halten. Je mehr Input desto besser. Ohren, die sich der Musik unvoreingenommen stellen, bringen einen als Musiker immer weiter.

MH: Eine Zeile lautet: „When you’re grown up in your prime, stay away from god and crime.“ Gab es eine Zeit in deinem Leben, in der du eine engere Beziehung zu Religion hattest?

ST: Ich bin in einer religiösen Umgebung aufgewachsen, habe ich mich aber immer eher als spirituellen Menschen gesehen. Ich beziehe mich mehr auf die Energie, die alle Menschen durchströmt, als auf den einen Gott. Diesbezüglich besteht aus meiner Sicht schon ein Unterschied. Für mich findet sich der Glaube nicht in einem bestimmten Buch. Wenn man all die wichtigen Schriften der Weltreligionen zusammenbringt, erhält man ein besseres Verständnis.

„Ich bin viel länger Aktivist als Musiker“

Dass ich der Religion eher skeptisch gegenüberstehe, hat nichts mit dem eigentlichen Begriff zu tun, sondern dem Leid, das die Menschen unter dem Deckmantel der Religionen über die Erde gebracht haben. „Gott“ und „Verbrechen“ nutze ich in diesem Lied als Metapher für Scheinheiligkeit und Verlogenheit.

MH: Gibt es bestimmte Gefühlswelten, die dich kreativ animieren?

ST: Eigentlich nicht. Aber es ist schon so, dass ich mental eher ausgeglichen bin, wenn es darum geht, einen Soundtrack zu komponieren. Bei einer Albumproduktion machen die Deadlines Druck, da sollte man sehr strukturiert vorgehen und den Zeitplan konsequent verfolgen. Wenn ich an einem Buch sitze, ist es wieder anders. Was immer gilt: Man benötigt für jede dieser Aufgaben einen möglichst starken Fokus.

MH: Du sagst, dass Ungerechtigkeit dein ­größter kreativer Motor ist. Bist du dir hundert­prozentig sicher, dass du zwischen Recht und Unrecht immer richtig unterscheidest?

ST: Nein, nicht hundertprozentig. Aber ich habe einige Erfahrung, wenn es um globale Themen geht. Ich bin viel länger Aktivist als Musiker und habe mir in dieser Zeit einiges Wissen angeeignet. Ich lese auch heute noch sehr viel. Wenn man den Grundsatz „Folge dem Geld“ wählt, erkennt man die großen Zusammenhänge. Wenn ich Ungerechtigkeit bemerke, sehe ich es als meine Pflicht an, mich auf meinen Plattformen dazu zu äußern. Es geht mir nicht darum, mich in der Öffentlichkeit zu präsentieren oder etwas Großes zu leisten – der Kampf gegen Ungerechtigkeiten entspricht schlicht meinem Charakter.

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