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Skeletal Remains: Sexuelle Belästigung auf Kreuzfahrt

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Online sind mehrere Erfahrungsberichte von Frauen aufgetaucht, die sich massiv über das Verhalten von Skeletal Remains-Gitarrist und -Sänger Chris Monroy auf der Karibikkreuzfahrt 70.000 Tons Of Metal beschweren. Demnach war der Death-Metaller offenbar stark alkoholisiert und hat in diesem Zustand einige Damen — darunter auch eine Mitarbeiterin — begrapscht.

Diverse Vorfälle

Zunächst tauchten in der (privaten und deshalb nicht öffentlich einsichtigen) inoffiziellen Facebook-Gruppe der Cruise Berichte auf, die dann auch bei Reddit geteilt wurden. Eine Nutzerin meldet sich zu Wort: „Ich möchte den Gitarristen von Skeletal Remains sarkastisch dafür grüßen, dass er ein total betrunkenes Arschloch ist, das auf dem Schiff Frauen betatscht hat. Lern’ mal was über Einverständnis, bevor wir dir das nächste Mal, wenn du auftauchst, in den Arsch treten.“ Eine Reddit-Userin schrieb daraufhin: „Und, nebenbei bemerkt: Scheiß Chris Monroy. Er ist ein verdammter Sexualstraftäter und ein betrunkenes Arschloch. Bericht aus erster Hand. Hört auf, Skeletal Remains zu hören. Punkt.“

Des Weiteren hat sogar eine Mitarbeiterin der 70.000 Tons Of Metal-Kreuzfahrt das Wort ergriffen: „Ich habe ihn auf dem Schiff gemeldet. Er hat mich nicht in Ruhe gelassen, nachdem ich von meiner Freiwilligenschicht gekommen bin und mit einem meiner besten Freunde an die Casino Bar gegangen bin. Er hat sich weiter an mich herangemacht und mich an der Hüfte auf nackter Haut gepackt. Mehrere Mal habe ich ihm gesagt, er soll sich verpissen. Doch er ging mir weiter hinterher und begrapschte mich öfters im Vorbeigehen. Dann saß ich an der Bar mit meinem Freund — und er nahm mir meine Zigarette und meinen Drink aus der Hand, rauchte meine Zigarette und trank meinen Drink und fasste mich zugleich an der Hüfte an.

Ich sagte ihm extrem laut, dass er abhauen soll, aber hat es einfach nicht gerafft. Die Leute neben uns fingen an, es zu bemerken und fragten, ob wir Security brauchen. Ich sagte ja und gab auch dem Barkeeper Bescheid, doch die Security tauchte nie auf. Dann entschied ich mich am nächsten Tag, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und berichtete es bei den höheren Tieren der Kreuzfahrt, weil ich wusste, dass man was unternehmen muss. Es ist wirklich beunruhigend dann zu hören, dass dieses Verhalten auch bei anderen Gelegenheiten auf dem Schiff und auf vorherigen Veranstaltungen gezeigt wurde. Warum hat sich niemand vor mir gerührt? Ich bin mir nicht sicher, aber es müsste einen Haufen Videomaterial von dem geben, was passiert ist, weil das ganze Schiff überall Kameras hat.“ 

Darüber hinaus hat Metal Sucks ein Statement von den 70.000 Tons Of Metal-Veranstaltern eingeholt: „Unser Security-Team wurde während der Kreuzfahrt auf eine Situation aufmerksam gemacht und hat direkt alle Beteiligten befragt, um die Angelegenheit entschärfen. Nachdem die zu der Zeit verfügbaren Informationen aufgewertet wurden, wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. 70.000 Tons Of Metal sind ein sehr freundliches und inklusives Umfeld. Wir nehmen die Sicherheit und das Wohlbefinden unsere Gäste, Mitarbeiter und Künstler extrem ernst. Außerdem haben wir einen klaren Verhaltenskodex, an den sich alle an Bord — inklusive der Gäste und Musiker — halten müssen.“

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 Von Seiten von Skeletal Remains gab es bislang keine Stellungnahme zu den Vorfällen.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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