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Slash: Songwriting bei Guns N’ Roses läuft demokratisch

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Slash gibt derzeit regelmäßig mehr oder weniger neue Zwischenstände dazu ab, wie Guns N’ Roses beim Songwriting für ihr lang erwartetes neues Studiowerk vorankommen. Im Interview mit dem US-amerikanischen Radiosender 93X ging Moderator Pablo nun auf einen speziellen Aspekt ein — und zwar, wie man sich das Liedermachen bei den Sleaze-Rockern vorstellen kann: Gibt Axl Rose die Richtung vor, oder dürfen alle Band-Mitglieder mitreden?

Alle mischen mit

Der Gitarrenheld hatte darauf eine klipp und klare Antwort: „Ja, es war schon immer eine Demokratie. So war es stets wirklich, wirklich kollaborativ. Und zwar bei jedem Song bis ganz an den Anfang an — noch bis vor APPETITE FOR DESTRUCTION [Guns N’ Roses-Debütalbum — Anm.d.A.]. Alles entstand immer in Team-Arbeit, was echt cool ist, weil in jedem Lied dadurch eine Menge interessanter Dinge abgehen, die unterschiedlichen Leute in der Band eingefallen sind.“

Gewiss holte Slash auch noch einmal aus, an welchem Punkt beim Songwriting sich Guns N’ Roses gerade befinden. „Wir haben noch keine Zeit damit verbracht, alles zusammenzutragen und die Ideen einzuengen. Das wird ein Haufen Arbeit sein. Herauszufinden, was was ist, wird das Schwierigste sein. Und ich glaube, wir werden an den Punkt kommen, an dem wir das tatsächlich machen. Platten von uns passieren einfach. Und wenn es geschieht, geschieht es echt schnell. Aber an den Punkt zu gelangen, an dem wir uns alle hinsetzen und darauf fokussieren, dass wir das jetzt machen, war schon immer das Schwierigste. Es passiert einfach, wenn es passiert. Aber es gibt eine Menge Material, mit dem man arbeiten kann, wenn es dazu kommt.“

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Ähnlich äußerte sich Slash auch zuletzt im Gespräch bei Audacy. Da gab der Lockenkopf zu Protokoll, dass er und Bassist Duff McKagan „schon ein Haufen Zeug“ für ein mögliches neues Gunners-Werk komponiert haben. „Wir müssen einfach zusammenkommen und tatsächlich in den Prozess finden, all das Material durchzugehen und herauszufinden, was die Songs sein werden, um sie dann eben aufzunehmen und so weiter. Das steht also noch an. Es wird wahrscheinlich eher früher als später passieren, denn wir haben all diese anderen Sachen rausgebracht und waren den Großteil des vergangenen Jahrzehnts auf Tour. Daher wollten wir dies alle schon länger machen. Es geht letztlich darum, sich reinzuknien und uns zu sagen: ‚Okay, keine keine anderen Ablenkungen. Wir machen das jetzt einfach.‘ Aber es kommt.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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