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Slayer: Tom Araya versucht das Internet zu trollen und verliert

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Am 20.01.2017, dem Tag der Vereidigung Trumps als Präsident der USA, erlaubte sich Tom Araya einen Scherz. Er veröffentlichte über das offizielle Instagram-Profil von Slayer ein altes Band-Foto, in das er den Politiker hineinretuschierte. Slayer entschuldigten sich mittlerweile für Arayas anschließenden Ausfall.

Araya versuchte das Internet zu trollen

Die Aufregung war wie zu erwarten groß und irgendjemand mit Zugang zu dem Slayer-Profil löschte kurzerhand den Post, um offenbar einer weiteren Eskalation aus dem Weg zu gehen. Das gefiel Tom Araya nicht. Er legte mit einem anderen Beitrag nach:

Glaub es oder nicht, dieses Foto wurde von mir, Tom Araya, am 20.01. veröffentlicht, weil ich es witzig fand...“, erklärt der Frontmann. „Ich war von den ganzen Kommentaren überrascht, einige positiv andere negativ, und noch mehr davon, dass es binnen zwei Stunden 10.000 Likes gab...“. Dass Araya von den Reaktionen überrascht war und diese bei Veröffentlichung des Fotos nicht einkalkuliert hatte, erscheint rückblickend etwas naiv.

Wie der Slayer-Frontmann über’s Ziel hinaus schoß

Trotzdem wäre an diesem Punkt wahrscheinlich noch alles weiterhin recht entspannt abgelaufen. Doch der Slayer-Sänger trat direkt in das nächste Fettnäpfchen: Er bezeichnete die Kritiker seines Witzes als „Snowflakes“ [Eine Erklärung zum Hintergrund dieses gerne von der Alt-Right-Bewegung in den USA genutzten Begriffes findet ihr unten, Anm. d. Red.]. Folgerichtig löste Araya damit den nächsten kleinen Internet-Eklat aus.

Auch in der folgenden Diskussion unter dem Beitrag, ließ der nun anscheinend noch trotzigere Slayer-Frontmann nicht locker. Er vergriff sich weiter in seiner Wortwahl und bezeichnete Kritiker als „fruits“. Dieser Begriff wird in den USA gemeinhin als homophob verstanden – Der Shitstorm war perfekt.

Video: Tom Araya wird bei Slayer-Konzert angespuckt

Wie Slayer versuchen die Wogen zu glätten

Slayer erkannt mittlerweile den Ernst der Lage und versuchten jetzt, den entstandenen Shitstorm zu beenden. Die Band entschuldigte sich wohl auch deshalb gegenüber rollingstone.com für Arayas Ausfall.

Wie Tom schon bestätigte, war das sein Post und nichts, was diese Band selbst gepostet hätte und es ist auch nichts, was auf ein Slayer-Internet-Profil gehört.

Wir haben alle unsere persönlichen Ansichten, die wir zum Teil in der Vergangenheit schon öffentlich machten, dennoch hat sich Slayer niemals hinter eine politische Partei oder deren Kandidaten gestellt, und die Band gedenkt es dabei zu belassen.“

*„Snowflake“, mitunter als sowas wie das „Unwort“ des Jahres 2016 gehandelt, wurde im Verlaufe der Trump-Kandidatur und der Diskussion um den britischen EU-Austritt zum Kampfbegriff zwischen Gegnern und Befürwortern. Als „Schneeflocken“ werden Menschen bezeichnet, die sich vor dem Hintergrund ihrer sozial-liberalen Einstellung für eine offene Gesellschaft und gegen die regressive Politik der Republikaner in den USA oder die Brexit-Bewegung in UK einsetzen.

Video: Tom Araya feiert das Recht auf Waffenbesitz vor Schweizer-Publikum

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Slayer erhalten keine FSK-Freigabe für KILLOGY-Blu-ray

Die Slayer-Fans da draußen freuen sich alle schon seit Wochen auf THE REPENTLESS KILLOGY, die am 8. November erscheint. Die Thrash-Veteranen veröffentlichen damit einerseits das Live-Album LIVE AT THE FORUM IN INGLEWOOD, CA auf diversen Formaten. Andererseits ist auch eine Blu-ray-Version mit einem Kurzfilm erhältlich, der  auf den drei Videos zu ‘You Against You’, ‘Repentless’ und ‘Pride In Prejiduce’ aus REPENTLESS basiert. Letztere Blu-ray-Version von THE REPENTLESS KILLOGY hat nun keine Freigabe von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH) erhalten. Dies hat die Plattenfirma von Slayer, Nuclear Blast, in einer Mail an jene Fans kommuniziert, die die Blu-ray in ihrem Shop…
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