Amott lebt nach eigenen Aussagen den wahr gewordenen Metal-Traum. Einer der Gründe ist Slayer-Gitarrist Kerry King, der ihm gezeigt habe, „wie man die Riffs im Titeltrack richtig spielt. Manchmal werden Metal-Träume doch wahr, Kinder“, so Amott. Welche Bedeutung Slayer für ihn haben, hat der Saitenhexer schon früher betont. „Ich habe alle vier Bands gehört“, sagte er in Bezug auf die Big Four Slayer, Metallica, Megadeth und Anthrax und führt aus: „Ich habe all ihre frühen Alben sehr genossen und sie haben mich zu dem Musiker geformt, der ich heute bin. Slayer ist jedoch die Band, die konsequent extremen Metal gespielt und den Geist des Thrash am Leben erhalten hat.“
Michael Amott ist Gründungsmitglied der melodischen Death Metal-Band Arch Enemy. Das letzte Album WILL TO POWER wurde 2017 veröffentlicht. Zuletzt waren die Schweden mit Amon Amarth und Hypocrisy auf Tour und in diesem Jahr soll ein neues Album kommen. Schlagzeuger Daniel Erlandsson hatte sich letztes Jahr zum Songwriting-Prozess geäußert: „Wir schreiben nicht so viel, wenn wir auf Tour sind, denn das ist nicht die richtige Umgebung für uns. Jemand summt vielleicht eine Melodie in sein iPhone, aber mehr als das tun wir nicht. Wir müssen uns bewusst Zeit im Terminplan nehmen, wenn wir vorausplanen.“
Das Metal-Jahr 1996: Teil 2 mit Arch Enemy, Apocalyptica u.a.
Während Mitte der Neunziger bereits der nächste Mainstream-Trend gefunden ist, tut man sich im (Hard) Rock- und Heavy Metal-Segment noch schwerer.
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