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Slipknot: Jay Weinberg rafft Rauswurf immer noch nicht

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Der einstige Slipknot-Schlagwerker Jay Weinberg hat in einem aktuellen Interview mit dem US-amerikanischen Rolling Stone noch einmal über seine Demission bei den Maskenmetallern gesprochen. Sein finales Konzert mit Corey Taylor und Co. zockte der Filius von Bruce Springsteen-Drummer Max Weinberg am 3. November 2023 auf dem Hell & Heaven Festival im mexikanischen Toluca. Kurz danach klingelte das Telefon.

Aus dem Nichts

„Ich bin am Morgen nach der Heimreise von unserer letzten gemeinsamen Show aufgewacht“, beginnt Weinberg seine Rekapitulation der Ereignisse. „Und ich erhielt einen Anruf vom Manager der Band, in dem er darüber informiert hat, dass sie die Entscheidung getroffen haben, meinen Vertrag am Ende des Jahres nicht zu verlängern. Ich war schockiert und hatte viele Fragen. Nach dem Motto: ‚Warum? Was ist passiert?‘

Um ehrlich zu sein ist es am Ende eine sowieso sehr schwierigen Jahres innerhalb der Band geschehen. Vielleicht hatte es etwas mit diesen vorher bestehenden Spannungen in Band zu tun, die irgendwie zurückgekommen sind. Aber ich habe keine Erklärung bekommen — einfach nur: ‚Es ist eine kreative Entscheidung, und du bist nicht mehr der Schlagzeuger von Slipknot.‘ Danach meinte der Manager: ‚Wir würden gerne morgen ein gemeinsames Statement mit dir veröffentlichen. Nimm dir den Rest des Tages, um darüber nachzudenken. Du kannst mich für den Rest des Tages erreichen, wenn du reden willst.‘

Wirrwarr im Schädel

Mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich hatte mich dieser Sache mit komplettem Fokus, Tatendrang, Aufmerksamkeit und Liebe verschrieben — trotz der Schwierigkeiten und Dinge, die passieren, wenn man in so ein volatiles und dunkles Umfeld eintritt. Und dann hatte ich nichts außer Fragen. Also ging ich mit meiner Frau spazieren, um einen klaren Kopf zu kriegen und zu verarbeiten, was gerade geschehen war. Zwanzig Minuten später hatten sie ihr eigenes Statement online gepostet.“

Auf die Nachfrage, wie er sich dabei gefühlt hatte, erwiderte Jay: „So wie sich jeder bei so etwas fühlen würde. Es fängt perfekt die Verwirrung davon ein. Wie gesagt: Es kam nach einem außergewöhnlich angespannten Jahr für die Band. Da waren Dinge in seit 25 Jahren bestehenden Beziehungen, die ich nur als Außenseiter betrachten konnte. Es kam ohne eine Erklärung, ohne Grund. Damals war es verwirrend. Und wenn ich total ehrlich bin, bleibt es verwirrend.“ Außerdem spekuliert Weinberg darüber, dass er womöglich als Neuling den bereits bestehenden Spannungen bei Slipknot ins Kreuzfeuer geraten und zum Sündenbock für bestimmte Dinge geworden ist.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Ingested werfen Sänger Josh Davies raus

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