Toggle menu

Metal Hammer

Search

Slipknot: Stachelverbot in Glasgow

von
teilen
mailen
teilen

Was sich die Veranstalter des Slipknot-Konzerts am 18. Januar 2020 in der SSE Hydro Arena im schottischen Glasgow gedacht haben, bleibt rätselhaft und erntete Spott wie Gelächter. Dass bei Hallenkonzerten einige Mitbringsel verboten sind, ist eine vernünftige Anordnung. Üblicherweise bezieht sich dies hauptsächlich auf Brandschutz, worunter beispielsweise Feuerwerkskörper (warum auch immer man auf die Idee kommt, solche auf eine Clubshow mitzubringen) oder Kerzen fallen. Weiterhin ist es nachvollziehbar, das Mitbringen von Trillerpfeifen, Laserpointern oder großen Schildern zu verbieten.

Doch in Glasgow gab es zusätzliche Verbote. Nicht mitgebracht werden durften mit Stacheln ausgestattete Hals- und Armbänder, Gürtel, Stiefel oder Jacken, große Gürtelschnallen sowie Geldbeutel, die an langen Ketten befestigt sind. Es sollte damit sichergestellt werden, dass jeder Konzertbesucher während der Show sicher sei. Donald MacLeod, ein Organisator und zweifacher Club-Besitzer aus Glasgow nannte diese Verbote der BBC Scotland News gegenüber einen „Witz“.

„Lächerlich“

„Wir hatten bei uns noch nie Probleme wegen dieser Kleidungsstücke“, so MacLeod, dem die Rock-Clubs Garage und Cathouse gehören. „Das ist unfassbar. Ich bin in Lachen ausgebrochen und dachte zuerst, das sei ein Witz. Im Cathouse beispielweise gibt es alle Arten von Dresscodes. Ob nun bei Veranstaltungen von Emos, Gothics, Heavy-Metallern oder HipHoppern.

All diese Gruppierungen haben eine eigene Identität und spezielle Erkennungsmerkmale. Und trotzdem ist das Cathouse ist der sicherste und freundlichste Club, den ich jemals hatte. Natürlich gibt es manchmal Zwischenfälle, aber die Leute passen gegenseitig auf sich auf. Bei einem Dart-Match beispielsweise gibt es viel mehr Unruhen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man Feuer verhindert, indem man den Leuten sagt, sie dürfen keine großen Stiefel tragen. Das ist lächerlich.“

Empfehlungen der Redaktion
Slipknot brechen Knotfest in Mexiko ab
Womöglich hatten die Verantwortlichen der SSE Hydro Arena einfach Angst davor, dass etwas Ähnliches passiert wie beim Knotfest im Dezember in Mexiko. Dort mussten die Shows von Slipknot und Evanescence abgesagt werden. Der Grund dafür war, dass eine Barrikade während des Auftritt von Behemoth umgestoßen wurde und nicht wieder instand gesetzt werden konnte. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, rastete ein Teil der mexikanischen Fans danach total aus, stürmte die Bühne und zündete (unter anderem) das Schlagzeug von Evanescence an.

Seht hier ein paar Eindrücke des Slipknot-Konzerts in Glasgow:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Chris Fehn (Ex-Slipknot) erinnert an Joey Jordison

Von 1998 bis 2019 war Chris Fehn Perkussionist bei Slipknot. Nicht so einfach, in Anbetracht dessen, dass Band-Kollege Schlagzeuger Joey Jordison oft unter den angesehensten Metal-Schlagzeugern gehandelt wird. Dennoch überwog die Bewunderung. Im Interview mit Meltdown vom WRIF-Radiosender erinnert Fehn an die Arbeit mit Jordison. Ein Phänomen Er sagt: "Es war einschüchternd, mit Joey Jordison zu arbeiten. Im Studio beobachtete ich ihn und und frage mich nur noch, was ich denn jetzt tun sollte, weil er alles konnte. Er war ein Phänomen. Aber es war cool, weil er verstand, dass die Perkussion ebenfalls eine große Rolle spielt. Er arbeitete an einigen…
Weiterlesen
Zur Startseite