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Special: Signature-Gitarren (Teil 2 mit John 5)

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Man kann über Sinn oder Unsinn sogenannter Signature-Instrumente geteilter Meinung sein. Fans freuen sich, den magischen Werkzeugen ihrer Helden ein Stück weit nahe zu kommen. Manche wiederum sagen, es sei reine Geschäftemacherei. Andere verurteilen die Ergebnisse solcher Aktionen als eitle Demons­tration einer bereits überdimensionierten Hybris. Oder aber als verzweifelten Versuch, bei abnehmender Popularität die Fronten zu wechseln und sich anstatt der Musik der industriellen Fertigung von Gitarren, Bässen oder Drums zu widmen. Für Metallicas Kirk Hammett, Dave Mustaine von Megadeth oder den jüngst zum Mick Mars-Nachfolger bei Mötley Crüe ernannten John 5 gelten diese Gründe nicht. Alle drei Bands sind nach wie vor in aller Munde, füllen die größten Arenen und sorgen mit dafür, dass sich ein wirtschaftlich angeschlagenes Business langsam wieder erholt.

Zum Signature Gitarren-Special Teil 1 mit Kirk Hammett

John 5 vs. Fender Ghost Telecaster

Im Unterschied zum ausgewiesenen Metal-Musiker Hammett ist der Amerikaner John 5 stilistisch deutlich breiter aufgestellt. Seine Palette an Musikformen reicht von Country und Bluegrass über Metal und Rock bis hin zu Jazz. Auch seine ultraflinke Spieltechnik im Fingerpicking-Style ist völlig anders als die des Metallica-Shredders und für eine Band wie Mötley Crüe, die ihn im Herbst 2022 zum Nachfolger des krankheitsbedingt ausgestiegenen Mick Mars, durchaus ungewöhnlich.

In Zusammenarbeit mit der legendären Gitarrenmanufaktur Fender hat John 5 die sogenannte „John 5 Ghost“-Telecaster entwickelt. „Ich habe mein ganzes Leben lang Telecaster gespielt, deshalb ist es ein wahrgewordener Traum, mein eigenes Modell zu entwerfen“, erklärt der 53-Jährige. „Beim Design der ,Ghost‘ habe ich mich von einigen meiner früheren Kollaborationen mit Fender inspirieren lassen. Gleichzeitig wollte ich ein Modell kreieren, das sowohl visuell atemberaubend als auch komfortabel zu spielen ist.

Stolzer Preis

Fender haben mir dabei geholfen, eine Telecaster zu entwerfen, die sich von allen anderen Teles auf dem Markt unterscheidet. Als Beweis muss man sich nur einmal das wunderbar leicht zu spielende, komplett weiße Griffbrett und das einteilige Chrom-Schlagbrett anschauen.“ Die „John 5 Ghost“ hat einen gebundenen Korpus aus Erle und einen Ahornhals. Sie ist inklusive des Halses komplett in glänzendem „Arctic White Gloss“ lackiert und hat ein rotes Binding sowie DiMarzio „D-Activator“-Humbucker. Der Preis liegt, je nach Anbieter, bei circa 3.000 Euro.

Teil 3 mit Dave Mustaine folgt in Kürze online, oder lest das komplette Signature-Special in der METAL HAMMER-Augustausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Fundstück: Vampir-Special der 90er

  Die Neunziger waren eine – milde gesagt – sehr wilde Zeit für den Metal. Unheilige Fusionen aus Rap und metallischen Klängen, die Entstehung von unzähligen musikalischen Abspaltungen oder die schlimmsten den Menschen bekannten Outfits. Das alles gehört zu den Neunziger Jahren. Aber auch das wiederauferstandene Interesse an Vampiren. Zumindest sieht es danach aus, wenn man in die Januar-Ausgabe des METAL HAMMER im Jahr 1998 blickt. Der neue Vampirkult In der besagten Ausgabe widmete der damalige Chefredakteur Robert Müller nämlich ein ganzes Special den Blutsaugern. Oder, besser gesagt: Dem Pop-kulturellen Boom, den sie damals ausgelöst haben. Musikhistorisch gesehen sollte es…
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