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Studiengänge für Heavy-Metal-Fans: Willkommen im Vorlesungssaal

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(Mindestens) ein Problem verbindet alle Metal-Fans: Die wenigsten Studiengänge, Ausbildungen und später Berufsfelder können etwas mit dem Genre und der Kultur des Heavy Metal anfangen. Von Musikwissenschaftler*innen lange genug ignoriert, scheint dieser Umstand langsam aber sicher ein Ende zu nehmen. Es gibt immer mehr Programme an Hochschulen und Universitäten, die auf ein Leben als Musiker*in vorbereiten oder gar Forschung in der kleinen Disziplin der „Metal Music Studies“ fördern.

Im Folgenden stellen wir einige Möglichkeiten vor, wie ihr euer Lieblingsgenre mit eurer beruflichen Laufbahn verknüpfen könnt. Dieser Beitrag ersetzt selbstverständlich keine Studienberatung und soll stattdessen vielmehr neue Ideen und Perspektiven eröffnen.

Heavy Metal studieren in der Metal Factory

In Eindhoven wird es ziemlich laut im Vorlesungssaal, denn dort dreht sich der komplette Stundenplan einiger ausgewählter Studierenden ausschließlich um Heavy Metal. Das stört aber auch niemanden, schließlich finden so gut wie alle Kurse in einer Venue mitten in der Altstadt, dem „Dynamo“, statt. Jede*r spezialisiert sich auf ein Instrument, bekommt nebenbei unter anderem Musikmanagement, Kooperationsfähigkeit und Englisch vermittelt. Dabei bleibt die persönliche Entwicklung als Musiker*in auf keinen Fall auf der Strecke, steht sogar im Vordergrund – die „Metal Factory“ unterstützt ihre Studierenden dabei, sich eine tragfähige Basis für ihre Zukunft als professionelle Musikschaffende aufzubauen. Die Anmeldefrist für das kommende Semester ist zwar schon abgelaufen, Interessierte können sich den Studiengang allerdings für 2021 vormerken.

Die „Wacken Foundation“ setzt sich für die Nachwuchsförderung ein.
Die „Wacken Foundation“ setzt sich für die Nachwuchsförderung ein.

Wacken fördert Musikschaffende von morgen

Wer für den seriösen Einstieg ins Musikbusiness nicht unbedingt nach Eindhoven ziehen möchte, kann auch ganz einfach nach Hamburg umsiedeln. Dort bietet die „Wacken Metal Academy“ seit diesem Jahr eine staatlich anerkannte, zweijährige Ausbildung als professionell Musikerschaffende*r im Bereich Metal an. Ja, ihr habt richtig gehört: die „Wacken Metal Academy“. Den Köpfen hinter dem wohl wichtigsten Metal-Festival überhaupt liegt die Nachwuchsförderung schon immer sehr am Herzen. Nicht umsonst können sich junge Musikschaffende normalerweise jedes Jahr im Juli im „Wacken Music Camp“ zusammenfinden und neue Bands gründen; viele Gewinner*innen des Bandcontests „Wacken Metal Battle“ nutzen die gewonnene Aufmerksamkeit als Karriere-Sprungbrett.

Eine eigene Lehreinrichtung, in der jahrelang gesammeltes Wissen und wertvolle Erfahrungen an die Kreativköpfe von morgen weitergetragen werden, stellte für die „Wacken Foundation“ wohl den nächsten logischen Schritt in der Förderung unserer liebsten Subkultur dar. Interessenten können sich im Übrigen nicht nur zu professionellen Musiker*in ausbilden lassen. Darüber hinaus wird ein Programm angeboten, das auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet. Absolvent*innen der Ausbildung können außerdem ein künstlerisches oder pädagogisches Jahr anschließen. Personen, die sich erst einen Eindruck machen möchten, können sich vorab orientieren – oder einen Crash-Kurs im Umfang von 30 Stunden besuchen.

Gina Wetzler Getty Images

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Wacken & DKMS: Gemeinsam gegen Blutkrebs

Blutkrebs kennt keine Coronapause. Daher lädt das Wacken Open Air (W:O:A)-Team auch in diesem Jahr dazu ein, sich als Stammzellspender bei der DKMS zu registrieren – ganz einfach online. Das Engagement des W:O:A im Kampf gegen die Krankheit ist mehr als vorbildlich. Seit Beginn der Kooperation im Jahr 2014 haben sich bereits über 10.000 Metal-Fans als potenzielle Stammzellspender*innen registriert. 45 von ihnen haben sogar schon Stammzellen gespendet – und somit Patientinnen und Patienten auf der ganzen Welt eine zweite Chance auf Leben geschenkt. Gerade jetzt ist diese Hilfe besonders wichtig. Auch während der Pandemie erkrankt alle 35 Sekunden weltweit ein…
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