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Sweden Rock Festival: Whitesnake, Accept, Rob Zombie u.v.m.

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Neben den diversen Auftritten auf vier Bühnen freuen sich die angereisten Rock- und Metal-Fans vor allem auch auf seltene Auftritte, wie in diesem Jahr von Lee Aaron aus Kanada und Styx, die ihren einzigen Europa-Gig hier spielen. Sind es am ersten Abend nun noch relative Jungspunde wie Crashdiet und Hardcore Superstar, steigt das Alter der Protagonisten in den nächsten drei Tagen um mehrere Jahrzehnte.

Am Donnerstag beglücken Duff McKagan, Moonspell, Morbid Angel, Buckcherry und Joan Jett das Volk. Es folgen die etwas müde wirkenden Queensryche, ein knallharter Gig von Accept und ein Überraschungserfolg von The Cult. Dann ist Klassiker-Zeit: Saxon spielen DENIM & LEATHER komplett, bevor Judas Priest ihren langen Abschied von der Bühne feiern wollen. Leider ohne den alten Esprit.

Den Freitag leuten Steelheart, Agent Steel und Mr. Big ein, bevor Iced Earth und Evergrey zur gleichen Zeit um die Zuschauergunst buhlen. Mustasch treten gegen die Christenrocker Stryper an, die standesgemäß Bibeln ins Publikum werfen, Helloween machen einen guten Job, während parallel Overkill das Publikum wegblasen. Als Headliner haben sich Whitesnake ihre alten Mitstreiter Adrian Vandenberg und Bernie Marsden an Bord geholt, Frontmann Coverdale ist gut in Form, einzig die endlosen Gitarrensoli von Doug Aldritch und Reb Beach nerven ein wenig.

Den vierten und letzten Tag prägen Molly Hatchet, Styx, Kansas und Black Label Society. Eine kurze Pause verschaffen Rage mit einem Unplugged-Set, bevor Ozzy Osbourne das Geschehen abschließt. Ein souveräner Auftritt, der im Einsatz der riesigen Schaumkanone seinen Höhepunkt findet.

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