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Testament: Drummer-Wechsel hielten die Band frisch

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Testament durchlebten wahrlich einige Veränderungen auf der Position des Schlagzeugers. Im Interview bei Rock Daydream Nation gewinnt Gitarrist und Haupt-Songwriter Eric Peterson diesen steten Wandel allerdings etwas Positives ab. Auf die Frage danach, ob diese personelle Unbeständigkeit an den Drums die Musik der Thrasher frisch gehalten habe, erwiderte der 61-Jährige: „Exakt. Ja, definitiv.“

Vorsprung durch Jugend

Weiter führte Peterson bezüglich Neuzugang Chris Dovas aus: „Mit dem neuen Blut, mit Chris… Diese jüngeren Kids – ich weiß nicht, was sie machen. Sie sind von all diesen verrückten Black Metal-Drummern und Blastbeats beeinflusst, aber hören sich auch Ian Paice [Deep Purple] und Neil Peart [Rush] und Buddy Rich an. Sie kennen alles. Sogar Gitarristen. Ich muss mir anschauen, wie Fünfjährige besser schredden als ich. Was ist da los? Unsere Songwriting-Fähigkeiten zu nehmen und sie mit einem Drummer wie Chris zu paaren, ist wirklich cool. Das neue Testament-Album ist eine echt gute Platte. Ich freue mich darauf.“ 

Darüber hinaus erinnerte sich Eric daran, wie Testament sich auf den Neunziger Jahre-Scheiben DEMONIC (1997) und THE GATHERING (1999) wieder einen härteren Sound zugelegt haben. „Als Alex Skolnick nach THE RITUAL [1992] und dann Schlagzeuger Louie Clemente ausstiegen, war es Zeit für uns, wieder härter zu werden. Ich fand, dass wir nicht mehr heavy waren. […] Sobald wir John Tempesta und dann Paul Bostaph hatten, und dann mit Dave Lombardo, Nick Barker und all diesen echt, echt guten Trommlern, die dafür bekannt sind, hart und schnell zu spielen, sind wir mit Testament dahin zurückgekehrt, wo wir angefangen haben – aber mit einer ganz neuen Stimmung. Als Alex 2005 zurückkehrte, waren wir wieder heavy. Aber er war bereit dafür.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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