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The Sorrow: Interview zu ORIGIN OF THE STORM

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Stressig ist das Leben als Senkrechtstarter allemal, wie der dicht gedrängte Zeitplan der Vorarlberger The Sorrow belegt: „Wir hatten nur knapp zwei Monate, um die Songs zu schreiben, und haben etwa fünf Wochen im Studio verbracht. Dort sind auch noch einige Parts entstanden“, erklärt Gitarrist Andi Mäser. Übers Knie gebrochen klingt ORIGIN OF THE STORM dennoch nicht – im Gegenteil.

Doch mit einem Debüt wie BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY im Nacken, fiel die Arbeit nicht immer leicht: „Am Anfang war ein gewisser Druck da, aber wir haben uns davon nicht beeinflussen lassen und einfach drauflos geschrieben. Wenn man zu viel nachdenkt ergibt das nur eine Schreibblockade“, lacht Andi und fügt fast ein bisschen stolz hinzu, dass eher die knappe Zeit ein Problem gewesen sei. „Doch auch das haben wir gut gemeistert.“

Stolz können The Sorrow allemal sein, denn das neue Werk kann es in Puncto Druck, Einfallsreichtum und Spielfreude mit BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY aufnehmen: „Wir haben uns dank der zahlreichen Konzerte auf unseren Instrumente enorm verbessert, was uns wiederum neue Türen beim Songwriting geöffnet hat. Wir wollten uns entwickeln und trotzdem noch nach The Sorrow klingen.“

Ob Mathias „Mätze“ Schlegl (Gesang), Andreas „Andi“ Mäser, Tobias „Tobi“ Schedler (Bass) und Dominik „Dewey“ Immler (Schlagzeug) nach Falko der nächste große Österreich-Export werden? Andi bezweifelt es: „An Falko kommen wir wahrscheinlich nie ran, aber für Österreicher haben wir schon einiges erreicht.“. Einen Nachteil sieht er im geographischen Standort der Band aber nicht, immerhin genießen sie so einen gewissen Exoten-Bonus. „Im Grunde ist es doch egal wo man herkommt – die Songs müssen überzeugen!“

Den Bergen Lebewohl zu sagen, steht daher auch nicht zur Debatte: „In der Band war es bis jetzt noch nie ein Thema, aus Vorarlberg wegzuziehen. Wir haben hier eine sehr gute Ausgangsposition, da wir an Deutschland und an die Schweiz grenzen. Außerdem haben wir alle unsere Familien hier. Ein Umzug wäre also eher schwierig.“

Die bodenständigen Metalheads werden ihre Heimat in den nächsten Wochen jedoch kaum zu Gesicht bekommen. Schuld daran sind Sepultura, in deren Vorprogramm The Sorrow sich erneut auf den Bühnen Europas beweisen können – und der eine oder andere Song vom neuen Album ist bestimmt schon dabei.

 

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