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Wichtige Tipps!

Tipps für den Festival-Sommer: Verhaltensregeln bei Unwettern!

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Wir befinden uns kurz vor der Festivalsaison, und spätestens bei den vermutlich zu erwartenden Wetterkapriolen stehen wir vor der Frage: Wie können wir uns als Festival-Besucher bei einem Unwetter schützen?

Eine der größten Gefahren liegt in der baulichen und statischen Unsicherheit von Bühnen, Zelten und fliegenden Bauten. Dabei dürfe aber vor allem eines nicht vergessen werden: „Auch mit gefährlichem Besucherverhalten muss immer gerechnet werden, denn die Menschen reagieren im Notfall häufig irrational“, so Olaf Jastrob, Referent für Veranstaltungs- und Besuchersicherheit bei der TÜV NORD Akademie.

Daher ist die erste Maxime für Festival-Besucher im Fall eines Unwetters: Ruhe bewahren! Demnach sollten Besucher die aktuellen Wettervorhersagen immer im Blick behalten und sich bei etwaigen Warnungen in Ruhe in Sicherheit bringen. Sollte es jedoch einen plötzlichen Wetterumschwung geben, „gilt es, ruhig zu bleiben, Fluchtwege zu nutzen und den Anweisungen der Veranstalter zu folgen“, mahnt TÜV NORD weiter.

Um der Gefahr eines Blitzeinschlags aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich im Fall eines Unwetters dringend, Bühnen und Zäune zu meiden. Aus Erfahrung wissen die Sicherheitsexperten auch: „Dies gilt vor allem auch für Bäume, die fälschlicherweise häufig von Besuchern als Zufluchtsort aufgesucht werden.“

Ab in den Käfig

Wenn das Gewitter frühzeitig absehbar sei, sollten Besucher die diese Möglichkeit haben, unbedingt Schutz im Auto suchen. Dort sei es am sichersten, da Fahrzeuge einen so genannten Faradayschen Käfig bilden „der den Blitz im Falle eines Einschlags in die Erde ableitet und somit die Insassen schützt.“

Wenn keine Zeit bleibt, sich im Auto in Sicherheit zu bringen oder Festivalbesucher aber kein Fahrzeug vor Ort haben, hat TÜV NORD einen weiteren, einfachen Tipp parat:

In der Hocke verharren: Wer es nicht mehr rechtzeitig zum Auto schafft und das Gewitter auf einer freien Fläche abwarten muss, sollte in die Hocke gehen und sich klein machen, die Füße nebeneinander stellen und mit den Armen den Körper umfassen. Durch diese Haltung ist die Angriffsfläche für Blitze möglichst gering.“

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