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Turnstile gewinnen den Metal-Grammy

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Turnstile haben bei den Grammy Awards abgeräumt — und zwar doppelt. Die Hardcore-Band aus Baltimore triumphierte in gleich zwei Kategorien. Zum einen setzten sich Frontmann Brendan Yates,  Bassist Franz „Freaky Franz“ Lyons, Schlagzeuger Daniel „D-Fang“ Fang sowie die Gitarristen Pat McCrory und Meg Mills bei der „Best Metal Performance“ mit ihrem Song ‘Birds’ gegen Ghost (‘Lachryma’), Sleep Token (‘Emergence’) und Spiritbox ‘Soft Spine’ durch.

Übermacht Lamar

Doch damit nicht genug: Das Quintett gewann bei der nunmehr 68. Verleihung der Grammy Awards am Sonntag, den 1. Februar 2026 in der Crypto.com Arena in Los Angeles außerdem die Auszeichnung für das „Best Rock Album“. Dabei machten Turnstile mit NEVER ENOUGH gegenüber den Deftones (PRIVATE MUSIC), Haim (I QUIT), Linkin Park (FROM ZERO) sowie Yungblud (IDOLS) das Rennen.

Darüber hinaus waren Turnstile noch in den beiden weiteren Rock-Rubriken nominiert. Zur „Best Rock Performance“ avancierte jedoch ‘Changes (Live From Villa Park / Back To The Beginning)’ von Yungblud mit Nuno Bettencourt, Frank Bello und Adam Wakeman. Hier gingen Amyl And The Sniffers (‘U Should Not Be Doing That’), Linkin Park (‘The Emptiness Machine’), Paramore-Sängerin Hayley Williams (‘Mirtazapine’) und eben Turnstile (‘Never Enough’) leer aus. Den „Best Rock Song“ stellen dieses Jahr Nine Inch Nails mit ‘As Alive As You Need Me To Be’ — Trent Reznor hatte gegenüber Sleep Token (‘Caramel’), Hayley Williams (‘Glum’), Turnstile (‘Never Enough’) und Yungblud (‘Zombie’) die Nase vorn.

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In den Hauptkategorien machten Pop- und Urban-Musiker die Sache unter sich aus. US-Rapper Bad Bunny siegte in der Kategorie „Album Of The Year“ — und schrieb dabei Geschichte, denn DEBIÍ TIRAR MÁS FOTOS stellt das erste komplett aus Spanisch eingesungene Album dar, das diese Auszeichnung erhält. Darüber hinaus sahnte auch mal wieder Kendrick Lamar ab — fünf Grammys („Record Of The Year“: ‘Luther’, „Best Melodic Rap Performance“: ‘Luther’, „Best Rap Song“: ‘TV Off’, „Best Rap Album“: GNX, „Best Rap Performance“: ‘Chains & Whips’ ) gingen an den Hip-Hopper gewann. Darüber hinaus schnappte sich Lady Gaga drei Preise.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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