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Twisted Sister: Dee Snider will Fans nicht enttäuschen

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Twisted Sister spielen bekanntlich wieder Konzerte — und das, obwohl Frontmann Dee Snider wiederholt über Bands wie Kiss und Mötley Crüe gelästert hat, die nach ihrer Abschiedstournee doch noch weitermachen. Im Interview beim Steve And Rik’s POTcast führte der 70-Jährige nun näher aus, wie es zu der Reunion kam.

Sinneswandel

„Es war meine Idee“, rechtfertigt sich der Twisted Sister-Sänger. „Die Jungs konnten gar nicht glauben, dass ich sie deswegen anrufe. Es hatte damit zu tun, dass ich einen Schrecken hatte bezüglich meiner Gesundheit. Es war dann okay, aber es war genug um sagen: ‚Wow, das war komisch.‘ Zuvor musste ich noch nie über diese Dinge nachdenken. Ich bin 70 Jahre alt und fragte mich: ‚Willst du leise abtreten oder schreiend und tretend?‘“

Als Snider dann seine zwei Band-Kollegen an der Gitarre, Jay Jay French und Eddie Ojeda, angerufen hatte, waren diese überrascht. „Weil ich ihnen gesagt habe, dass es niemals passieren wird. Aber diese emotionalen Umstände haben mich meine Meinung ändern lassen. Bereue ich es? Ein bisschen schon im Augenblick, muss ich leider sagen.“

Des Weiteren merkte Podcast-Moderator Steve Whiteman an, dass Dee durchaus mutig ist nach fast einem Jahrzehnt Pause wieder mit Twisted Sister aufzutreten. „Ich bin entweder mutig oder blöd“, entgegnete Snider. „Bei unserem Abschied 2016 wog ich 79 Kilo, ich war durchtrainiert. Mein Hüftumfang betrug 74 Zentimeter. Ich war 62 Jahre alt, und die Leute fragten sich: ‚Was zur Hölle ist da los?‘ Jeden Abend habe ich mein Shirt ausgezogen. Ehefrauen hauten ihre Ehemänner und fragten: ‚Warum siehst du nicht so aus?‘ Aber was ich wirklich geliebt habe, war das Grinsen. Als ich zu singen angefangen habe, und wir abgeliefert haben, waren die Menschen gut drauf.

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Väter sagten zu ihren Söhnen: ‚Das ist Dee Snider verdammt noch mal!‘ Sie erinnerten sich durch den Auftritt an ihre Jugend. Es war so, wie sie es in Erinnerung hatten. Und das habe ich geliebt. Jemand schrieb über unsere Show und meinte: ‚Wenn eine Reunion gut ist, lässt sie dich dich wieder jung fühlen. Wenn sie schlecht ist, lässt sie dich realisieren, wie alt du geworden bist.‘ Bei uns soll es der erste Punkt sein. […] Aber ich spüre ein großes Gewicht auf meinen Schultern, sicherzustellen, dass ich und meine Stimme in Form sind, dass wir diese drei, vier, fünf, zehn Lieder anfangen zu proben, um dahin zu kommen und die Leute nicht zu enttäuschen. Das will ich nicht.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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