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Vinnie Paul fürchtete sich vor frühem Tod

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Vor rund einem Jahr, am 22. Juni 2018, musste die Metal-Welt Abschied von Vinnie Paul nehmen. Der Ex-Pantera-Schlagzeuger hatte einen schweren Herzinfarkt und schied mit 54 Jahren viel zu früh aus dem Leben. Wie sein Hellyeah-Kollege Tom Maxwell in einem aktuellen Interview mit „Midwest Beatdown“ verrät, war letzteres genau das, was dem Musiker Sorgen und Angst machte.

„Jedes Mal, wenn einer unserer Freunde starb […], war er stets ziemlich bestürzt darüber“, gibt Maxwell im Gespräch zu Protokoll, das ihr euch unten komplett anhören könnt. „Vinnie Paul sorgte sich immer, dass ihm das ebenfalls passiert. Und er kontrollierte andauernd seinen Blutdruck. Ich wünsche mir nur, dass er früher zum Arzt gegangen wäre. Vielleicht hätten sie etwas gefunden. Ich weiß es nicht. Weil er hatte immer wirklich Angst davor, dass diese Art Sache passieren wird. Und es ist passiert. Das ist bizarr.“

Nochmal die Kurve gekriegt

Hellyeah, die letzte Band von Vinnie Paul, macht bekanntlich mit Stone Sour-Drummer Roy Mayorga weiter. Laut Maxwell hält die Gruppe damit auch das Andenken des Bruders von Dimebag Darrell in Ehren. „Das einzige Ding, das wir tun können, ist Hellyeah und diese Musik am Laufen zu halten. Denn es hat ihn viel Überwindung gekostet, wieder den Willen zu haben, nachdem Dimebag erschossen und getötet wurde. Vinnie befand sich in einer Abwärtsspirale – er war auf einer Mission, sich seinem Bruder anzuschließen.

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Und dann kamen wir des Weges und irgendwie… Er sagte immer, wir hätten sein Leben gerettet. So denke ich mir, wenn wir einfach nur schwach wären und sagen würden, dass wir das nicht mehr tun können, wäre er ziemlich enttäuscht von uns. Denn er hat es gemacht. Und er war glücklich. Er hat es da raus geschafft. Also müssen wir das als Beispiel für uns hernehmen. Und es gibt noch eine Sache bezüglich Vince: Er hatte so eine positive Wirkung und positive Energie. Es war wie, wenn du dich bei Santa Claus aufhältst. Du warst glücklich in seiner Nähe zu sein. Du hast dich gut gefühlt. […] Dieser große Teil fehlt auch.“

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