Toggle menu

Metal Hammer

Search

Vio-lence: Phil Demmel hat keine Alleingänge gemacht

von
teilen
mailen
teilen

Obwohl Gitarrist Phil Demmel bereits 2024 bei Vio-lence Ausstieg, herrscht nun dicke Luft zwischen ihm und Frontmann Sean Killian. Auslöser für den Streit war ein Interview vergangenen Dezember mit Robbs MetalWorks. In diesem bezeichnete letzterer seinen früheren Kollegen als „Egoisten“.

Entzweite Band

Ursache für den Vorwurf Killians sei demnach gewesen, dass Demmel diesen nach seinem Ausstieg bei Vio-lence von weiteren Aktivitäten mit der Band habe abhalten wollen. Killian kommentierte: „Das ist eine interne Angelegenheit zwischen ihm und mir. […] Es begann, als er anfing, Interviews zu geben. Als Vio-Lence also beim Mystic Festival [Juni 2024 – Anm.d.A.] in Polen spielten, traten Machine Head ebenfalls auf. Also schrieb ich Robb [Flynn, Gitarrist und Frontmann, Gitarrist von Vio-lence 1987-1991 – Anm.d.A.]: ‚Hey Mann, warum spielst du nicht ‚World In A World‘ [ETERNAL NIGHTMARE, 1988 – Anm.d.A.] mit uns?’ Er kam stets einen Tag vor geplanten Auftritten an.

Robb entgegnete nur: ‚Verdammt ja!’ Also haben wir es getan. Und dann gab Phil in der folgenden Woche ein Interview, in dem er nur schlecht über Vio-lence redete. Da hatte ich endgültig genug und sagte ihm: ‚Alter, du hast Probleme. Und ich will damit nichts zu tun haben. Ich bin 61. Ich will solche Leute nicht in meinem Leben haben.’ Und nun sind wir hier. Ich bin glücklich. Die Band, mit der ich spiele, hat Spaß, und die Fans reagieren jedes Mal super.“

Phil Demmel Vio-lence Sean Killian Streit.jpg

Nun folgte die Antwort von Demmel in Form eines Social-Media-Posts (inzwischen gelöscht). Er schrieb: „Ich habe Sean gebeten, die Band mit mir aufzulösen und das Material dann als Solokünstler zu spielen, da ich die häufigen Besetzungswechsel in der Band nicht mehr mittragen wollte. Als er ablehnte, habe ich nicht weiter nachgefragt. Es war eine Bitte, keine Forderung. In den letzten Jahren meiner Zeit bei Vio hat Sean die Terminplanung und das Booking übernommen, ich habe keine Bandentscheidungen getroffen.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Er fragte mich, ob ich Zeit hätte, und ich konnte mir die Gigs aussuchen, die ich wollte – bis es an der Zeit für mich war, aufzuhören. Ich habe die Band in keiner Weise kontrolliert oder einseitige Entscheidungen getroffen, soweit ich mich erinnere – außer vielleicht, als ich Christian [Olde Wolbers – Anm.d.A.], den ehemaligen Bassisten von Fear Factory, als Aushilfe ins Boot holte. Abgesehen davon haben Sean und ich alles gemeinsam entschieden.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Burton C. Bell wird eine bestimmte Fear Factory-Platte nie signieren

Ex-Fear Factory-Sänger Burton C. Bell wird Fans AGGRESSION CONTINUUM nicht signieren, wenn sie ihn darum bitten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war er schon raus aus der Band. Sein Gesang ist jedoch trotzdem darauf zu hören. Im Interview mit Scandalous, erklärt er, warum er die Platte nicht signieren will. Grabstein Er erklärt: "Wir haben das Album 2017 fertiggestellt, und damals hieß es ‘Monolith’. Für mich war es das letzte Album. Es war der Grabstein, und die Inschrift lautet ‘Monolith’." Fear Factory veröffentlichten das Album fast ein Jahr, nachdem Bell überraschend die Band verlassen hatte. Die Frage, ob er diesbezüglich ein schlechtes Gefühl…
Weiterlesen
Zur Startseite