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Watain kündigen finales Album und Band-Auflösung an

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Traurige Nachrichten erreichen uns aus dem Hause Watain. Die Black-Metaller haben am Wochenende ihr achtes und letztes Studioalbum angekündigt. Es soll 2028 passend zum 30. Jubiläum der Gruppe um Frontmann und Bassist Erik Danielsson, Gitarrist Pelle Forsberg sowie Schlagzeuger Håkan Jonsson erscheinen. Danach wollen sich die Schweden auflösen, wofür sogar schon der 20. September 2028 als Datum feststeht. Zu den Gründen hierfür will die Band noch nicht, sondern erst zu gegebener Zeit sprechen.

Abgang mit Pauken & Trompeten

„Meine Damen und Herren, Follower, Verbündete und Unterstützer, dies ist eine feierliche Übertragung aus dem Tempel von Watain“, leitet die Formation ihre folgenschweres Statement ein. „Hiermit kündigen wir an, dass in drei Jahren – zu unserem 30. Jubiläum — unser achtes und finales Longplayer-Album veröffentlicht werden wird. Die Platte markiert den Abschluss einer 30-jährigen magischen Arbeit. Es ist die letzte Wegkreuzung von Watain, nach der die Band aufhören wird, zu existieren. […] 

Im Verlauf der kommenden drei Jahre werden wir über die Gründe sprechen und Rechenschaft dazu ablegen. Doch für den Moment wollen wir nur dies sagen: Haben sich unsere Songs und unsere Kunst nicht stets mit Endlichkeit, Sterblichkeit, Tod und dem Jenseits beschäftigt? Jetzt ist die Zeit, um unseren eigenen Schlusspunkt einzufordern und ihn so zu formen, wie wir unsere Bühne und unsere Lieder geformt haben — in den Feuern des Willens. Anstatt im Maul der Zeit verzehrt oder auf dem Rad der Umstände gebrochen zu werden, entscheiden wir uns dafür, Watain ungebeugt und unbesiegt ins ursprüngliche Chaos zurückkehren zu lassen, das die Band einst das Leben gegeben hat.

So stehen wir an der Schwelle zu unseren finalen Kapitel. Drei Jahre Arbeit verbleiben. Drei kaum wahrnehmbare Jahre im Grenzgebiet zwischen den Lebenden und den Toten, während derer neue Musik geschrieben und geteilt wird, Konzerte stattfinden werden, und andere Dinge, die zu gegebener Zeit offenbart werden, werden mit der Sicherheit des Todes aus dem Tempel von Watain entspringen. Nehmt diese Nachricht nicht als einen Abschied, sondern als die erste Note eines Opferrequiems sowie als Einladung, daran teilzunehmen, diese letzten Jahre zu etwas Unvergleichlichem zu machen.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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