Watain: Das siebte Siegel

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Das komplette Interview mit Erik Danielsson von Watain findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Es mutet klischeehaft an: Watain verbringen ihr Dasein in Einsamkeit, in den Wäldern nördlich von Uppsala. Aktuelle Temperaturen: Um die 0° Celsius. Für Black Metal eher ungewöhnlich sommerliches Wetter. Doch THE AGONY & ECSTASY OF WATAIN lebt von ­seiner dialektischen Ambiguität – dem in sich selbst gebündelten Widerspruch sowie den gegensätzlichen Perspektiven, die es zu vereinen versucht. Und es lebt vom stetigen Wandel, dem Watain unterworfen sind. „Jedes Album ist eine neue Ära – jedenfalls für uns“, konstatiert Erik Danielsson.

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„Die vor­herige Platte (TRIDENT WOLF ECLIPSE, 2019 – Anm.d.A.) war ein sehr hungriges, räuberisches und gewalttätiges Werk. Die darauffolgenden Jahre haben genau das für uns widergespiegelt. Die Zeit war einfach turbulent und gewalttätig – und trotzdem fantastisch. Aber es war eben auch anstrengend.“ Mit ihrem aktuellen Silberling befinden sich die Schweden am Scheideweg. Sie brechen alte Muster auf und beschreiten neue Pfade, ohne jedoch ihren puristisch-pechschwarzen Wurzeln zu entsagen. Veränderungen sind trotzdem deutlich zu spüren. „Die neue Ära wird durch THE AGONY & ECSTASY OF WATAIN repräsentiert.

Dunkles Höllenloch

Es ist der Anbeginn einer neuen Zeit, eines neuen Kapitels und einer neuen Art, unsere Geschichte zu erzählen“, beschreibt der Sänger. „Das Album wurde quasi live im Studio eingespielt. Es war eine erfrischende Erfahrung, an dem neuen Material zu arbeiten. TRIDENT WOLF ECLIPSE steuerte direkt auf ein dunkles Höllenloch zu. Aber jetzt treten wir aus diesem finsteren Schlund hervor, überblicken das Geschehen gewissermaßen von oben und schauen auf unendliche Wildnis sowie das Urmeer.“

Im kompletten Interview in der METAL HAMMER-Maiausgabe erklärt Danielsson die Bedeutung des Albumtitels und spricht über die Magie des ungewöhnlichen Aufnahmeorts des neuen Albums.

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Arch Enemy: Philosophen der Apokalypse

Um sowohl die Bandbreite des Albums als auch die Vielfalt von Arch Enemy zu erfassen, höre man nur ‘Poisoned Arrow’, ihre zweite Power-Ballade, die abgerundeter und schlüssiger klingt als ihr geistiger Vorgänger ‘Reason To Believe’, und ‘Deceiver, Deceiver’, den hardcore-punkig-rockenden sowie metallisch-bebenden Quasi-Titel-Track. Was die beiden musikalisch so unterschiedlichen Songs verbindet (neben dem beschriebenen, allgegenwärtigen Arch Enemy-Faktor), sind die Texte: Beide Stücke spielen auf einer sehr persönlichen, zwischenmenschlichen Ebene, beschäftigen sich mit dem, was man heute toxische Beziehungen nennt, mit missbrauchtem Vertrauen und Enttäuschung. "Ähnliche Ansätze hatten wir schon in ‘No More Regrets’ und ‘Never Forgive, Never Forget’ (beide auf…
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