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Wednesday 13 glaubt an den Erfolg der Murderdolls

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Wegen der bevorstehenden Veröffentlichung seines neuen Albums MID DEATH CRISIS gibt Wednesday 13 derzeit Interviews zuhauf. Selbstredend werden dabei immer wieder die Murderdolls thematisiert – nicht zuletzt, da der Musiker mit seiner Band in den vergangenen Monaten immer wieder Murderdolls-Songs auf der Bühne dargeboten hat. Obendrein wurde anlässlich des 21. Jubiläums eine Tournee für diesen Herbst angekündigt.

Ein Album, das Leben verändert

Im Interview mit The Heavy Metal Sitdown sprach Wednesday 13 über die anhaltende Popularität seiner ehemaligen Band, die er 1999 gemeinsam mit dem mittlerweile verstorbenen Ex-Slipknot-Schlagzeuger Joey Jordison gegründet hatte. Als sein Gesprächspartner anmerkt, dass die Murderdolls nie so „groß“ geworden sind, wie sie hätten werden sollen, gab Wednesday 13 zurück: „Musik ist verrückt. Und die Welt ist verrückt. Mit Murderdolls bin ich bekannt geworden. Viele Leute sind wie du – sie sagen: ,Das ist meine Lieblingsplatte‘ und ,Warum waren sie nicht so groß wie Guns N’ Roses oder Metallica?‘ Aber für dich waren sie es. Für mich auch. Sie haben mein Leben verändert.“

Dennoch glaube er aktuell nicht, dass „die Zeit schon gekommen ist“, in der die Murderdolls wirklich große Erfolge feiern. Er führt aus: „Es gibt viele Bands, die man sehen kann… Ich habe in der Highschool Ramones-T-Shirts getragen. Heute tragen die Leute Ramones-Shirts, weil sie sie bei Walmart gekauft haben – und sie wissen nicht einmal, wer die Ramones sind. Und wenn es sie noch gäbe, wären sie jetzt eine Arena-Band statt einer Club-Band. Mit der Zeit werden Bands also größer.“

Zuversicht

Insbesondere bei seinen Liveshows sei ihm die Fülle von jungen Menschen aufgefallen, die ein „X“ auf der Hand tragen – ein Symbol für Minderjährige, an die kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Mittlerweile tragen es auch Menschen, die Drogen und Alkohol generell komplett ablehnen. „Vor 23 Jahren gab es das noch nicht“, merkt der Musiker an, der in der Vergangenheit selbst mit Alkoholsucht zu kämpfen hatte.

Dennoch – oder vielleicht genau deshalb – haben eben jene „Wednesday 13 und Murderdolls für sich entdeckt. Ich glaube also nicht, dass wir schon das Level erreicht haben, das wir erreichen werden. Ich denke, das kommt noch. Ich weiß, das mag seltsam klingen, aber ich gehe davon aus.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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