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Zum Todestag: Vor zehn Jahren starb Paul Gray

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Slipknot sitzen an einem langen, weißen Tisch, ein einzelnes Mikrofon wird herumgereicht – die Pressekonferenz am Tag nach Paul Grays Tod. Corey Taylor trauert: „Yesterday we lost our brother. And the world seems a little smaller because of it.“ Chris Fehn erinnert sich: „The one thing I’m gonna miss the most: He gave the greatest hugs of anybody I’ve ever hugged. You hug a lot of people but when that dude grabbed onto you you could just feel him and the love that he had for you at that moment in time […] He had your back no matter what.“ Zu Wort kommen die hinterbliebenen Slipknot-Mitglieder, Grays Ehefrau Brenna und sein Bruder Tony. Brenna richtet als letzte ihre Worte an Besucher*innen und mit ihr Trauernde, dann steht sie auf, man sieht ihren gewölbten Bauch – Brenna ist schwanger. In 84 Tagen wird sie ein kleines Mädchen mit dem Namen October Dedrick Gray zur Welt bringen.

Paul Gray mit Slipknot im Hammersmith Apollo in London, 2008.
Paul Gray mit Slipknot im Hammersmith Apollo in London, 2008.

Vor zehn Jahren verstarb Paul Dedrick Gray mit nur 38 Jahren. Sein lebloser Körper wurde am Vormittag des 24. Mai 2010 in seinem Hotelzimmer mit der Nummer 431 im „TownePlace Suites“ in Urbandale, Iowa von einem Hotelmitarbeiter aufgefunden. Eine Autopsie blieb zunächst ohne Befund, die Todesursache war unklar – bis eine toxikologische Untersuchung Ergebnisse lieferte: Paul Gray verstarb an einer Überdosis Morphium und Fentanyl, hatte außerdem eine bedenkliche Menge des Medikaments Xanax im Blut, das gegen Angstzustände wirkt und von Gray schon früher in seinem Leben missbraucht wurde. Darüber hinaus litt Gray an einer Herzkrankheit.

Slipknots Dreh- und Angelpunkt

Der Verstorbene hinterließ nicht nur seine Frau, die ein Kind erwartete, sondern riss außerdem ein gewaltiges Loch in Slipknot. Sein Tod stellte die Band an den Rand eines Abgrunds – die Musiker legten das Langzeitprojekt auf Eis und nahmen sich eine Auszeit, um den Verlust zu verarbeiten und ihre Energie in andere Vorhaben zu stecken. Dass es nach Grays unerwartetem Tod nicht einfach so weitergehen konnte, war klar: Es war Grays Keller, in dem die Band im Jahr 1992 zusammenfand und ihr Fundament in Form der ‘Basement Sessions’ legte. Damals noch zu sechst, damals schon mit Drummer Joey Jordison und Perkussionist Shawn Crahan. Dieser fand in der Pressekonferenz kurz nach Grays Tod folgende Worte: „There is really nothing more to say than it’s really important that everybody on the outside of us understands that Paul Gray was the essence of the band Slipknot. “

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Christie Goodwin Getty Images

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Sid Wilson: Alles Gute zum 47. Geburtstag

Sidney George „Sid“ Wilson wurde 1977 in Des Moines, Iowa, als Sohn eines englischen Ehepaars geboren. Schon früh entfachte seine Begeisterung für elektronische Musik und Hip-Hop seine Leidenschaft für das DJing. Heute erregt Wilson mit einer Vorliebe für ungewöhnliche Beats und Klänge unter dem Namen DJ Starscream weltweit Aufmerksamkeit. Sein fortwährendes Interesse an einer breiten Palette von Musik-Genres prägte einen individuellen Stil, der zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Slipknot-Sounds wurde. Etwas andere Töne Sids Reise mit Slipknot begann in den späten Neunzigern, als er gerade mal 20 Jahre alt war. Nach einem zufälligen Treffen in einer örtlichen Bar in Des…
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