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Rage Nucléaire 7 Stars
Unrelenting Fucking Hatred

Black Metal
10 Songs / 50:39 Min. /19.10.2012 - Season Of Mist/Soulfood

Review in METAL HAMMER 11/2012 Foto: METAL HAMMER Review in METAL HAMMER 11/2012 Hass! Hass! Hass! Jaaa, Hass ist was ganz was Feines – weiß auch Lord Worm, ehemaliger Sänger von Cryptopsy und Necrosis. Und was der Kanadier hier vollführt, ist das absurdeste und kränkste Theater, was man sich nur vorstellen kann. UNRELENTING FUCKING HATRED löst TEMPLE OF KNOWLEDGE und damit auch Sylvain Houdes Vorstellung von der ultimativ brutalsten durchführbaren Musik ab.

In seinem Wahnsinn noch zerstörerischer als Anaal Nathrakh und hinsichtlich der Psychedelik deutlich abgefahrener als Aborym, gehen Rage Nucléaire zwar immer wieder gerne „vernünftige“, doublebass-lastige Black Metal-Strukturen mit passend eingepflegten Dark Industrial-Sphären ein, aber die alles beherrschende, bisweilen kratzig blubbernde Vokal-Performance lässt selbst einige Goregrind-Profi-Akrobaten übelst blass aussehen. Und immer, wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein noch bittererer Song daher: ‘Hunt With Murderworms, Sculpt With Flies’ an zweiter Stelle ist bereits derbe Mord, doch schon das übernächste Stück ‘Fields Of The Crucified’ steigert sich zu einer verteuflischten Tötungsmaschinerie mit extremer Geschwindigkeit.

Melodien für Millionen, spannende Songarrangements aus dem tödlich zerberstenden Mittelfrüh-Ur des Black Metal sowie eine Grundintention, die dem makabren, gotteslästerlichen, sickopathischen Misanthropen blutig rammgepfählte Wollüste in Geist und Körper zaubert, von denen selbst die Erfahrensten noch nicht einmal geträumt haben... In seiner Gnadenlosigkeit und der Darstellung unkontrollierbaren Hass-Ausbruchs unübertroffen. Ein angenehm beruhigendes Album.

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