Toggle menu

Metal Hammer

Search

Any Given Day My Longest Way Home

Metalcore, Redfield/Alive 10 Songs / VÖ: 05.09.2014

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Any Given Day thematisieren Alltagssorgen. Folgerichtig brettern die Ruhrpottler auf ihrem Debüt auch gleich ohne Intro oder anderen Firlefanz mit voller Kraft voraus: Deathcore-Wut beschwört Suicide Silence, die Rhythmusabteilung hat Djent gefrühstückt, dazu weht beizeiten psychotischer Wind aus Richtung Süd-Slipknot.
Wie die Maskenmänner schwingen auch Any Given Day nicht pausenlos die Wutkeule, sondern platzieren regelmäßig melodische Widerhaken. Neben griffigen Soli ragt in dieser Disziplin speziell Dennis Diehl heraus: Der Frontmann verleiht seiner Wut keifendes, brüllendes und schreiendes Gewicht, führt seine Band aber auch in alternativere Gefilde.
So lugen in ‘Anthem For The Voiceless’, der Pop-gestreiften Auskopplung ‘Home Is Where The Heart Is’ oder der Ballade ‘Dead Forever’ neben Killswitch Engage und Soilwork hier und dort entfernt Alice In Chains, Faith No More oder Incubus hervor. Um mit derlei Legenden in einem Atemzug genannt zu werden, mangelt es Any Given Day allerdings noch an kompositorischer Finesse und Einzigartigkeit: Die MY LONGEST WAY HOME-Songs folgen teilweise einem zu ähnlichen Faden; Déjà-vu-Erlebnisse sind die Folge.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer September-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Kraftprobe! Asenblut vs. Any Given Day

Dennis Diehl (Any Given Day) und Tim „Tetzel“ Schmidt (Asenblut, All For Metal) treffen sich im Ring – beziehungsweise am Festival-Biertisch. Wer wird zum Halbgott im Armdrücken?

Die Metal-Alben der Woche vom 26.01. mit The Gems, Any Given Day, Madder Mortem u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 26.01. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Hiraes, Vitriol und Lucifer.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite