Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Any Given Day My Longest Way Home

Metalcore, Redfield/Alive 10 Songs / VÖ: 05.09.2014

4.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Any Given Day thematisieren Alltagssorgen. Folgerichtig brettern die Ruhrpottler auf ihrem Debüt auch gleich ohne Intro oder anderen Firlefanz mit voller Kraft voraus: Deathcore-Wut beschwört Suicide Silence, die Rhythmusabteilung hat Djent gefrühstückt, dazu weht beizeiten psychotischer Wind aus Richtung Süd-Slipknot.
Wie die Maskenmänner schwingen auch Any Given Day nicht pausenlos die Wutkeule, sondern platzieren regelmäßig melodische Widerhaken. Neben griffigen Soli ragt in dieser Disziplin speziell Dennis Diehl heraus: Der Frontmann verleiht seiner Wut keifendes, brüllendes und schreiendes Gewicht, führt seine Band aber auch in alternativere Gefilde.
So lugen in ‘Anthem For The Voiceless’, der Pop-gestreiften Auskopplung ‘Home Is Where The Heart Is’ oder der Ballade ‘Dead Forever’ neben Killswitch Engage und Soilwork hier und dort entfernt Alice In Chains, Faith No More oder Incubus hervor. Um mit derlei Legenden in einem Atemzug genannt zu werden, mangelt es Any Given Day allerdings noch an kompositorischer Finesse und Einzigartigkeit: Die MY LONGEST WAY HOME-Songs folgen teilweise einem zu ähnlichen Faden; Déjà-vu-Erlebnisse sind die Folge.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer September-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
Hautnah: Anette Olzon (The Dark Element)

Das komplette Hautnah mit Anette Olzon von The Dark Element findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2019, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Über zwei Studioalben hinweg war sie die Stimme von Nightwish; doch schon seit 2012 gehen Anette Olzon und die symphonischen Finnen getrennte Wege. Einige Jahre und ein Solowerk später veröffentlicht die sympathische Schwedin mit Insomnium-Gitarrist Jani Liimatainen unter dem Projektnamen The Dark Element jetzt das Album SONGS THE NIGHT SINGS – die bereits zweite Platte in besagter Konstellation, welche der 48-Jährigen hörbar gutzutun scheint. Warum…
Weiterlesen
Zur Startseite