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Amorphis Skyforger

Progressive Metal, Nuclear Blast/Warner 29.05.2009

5.0/ 7
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Foto: Nuclear Blast

SKYFORGER beginnt ganz stark. ‘Sampo’ verspricht einen weiteren Meilenstein in der Ära „Tomi Joutsen“: Ein Auftakt mit allen Highlights – von der Holopainen-Folk-Melodie über die gefühlvollen Gesänge Joutsens bis zu den harten Passagen, die an die besten Tage des ehemaligen Grunzers Pasi Koskinen erinnern. Die obligatorische Hit-Single folgt auf dem Fuße: ‘Silver Bride’ dürfte nicht zuletzt durch den Gesangsproduzenten Marco Hietala zum Highlight der Platte werden.

Der Nightwish-Bassist und -Sänger versteht es, durch einfache, aber extrem packende Melodien einem Song das gewisse Etwas zu verleihen. Und nun? Wie geht es weiter? Mit grundsoliden Kompositionen? Ganz klar! Doch leider fehlt bei fast allen weiteren Songs das Hitpotenzial. Im Gegensatz dazu fiel es bei ECLIPSE und SILENT WATERS schwer, zu entscheiden, welcher Song denn nun die Klimax der Alben sei – einfach, weil fast jedes Lied eine ungeheure Kraft versprühte.

Das geht einigen Kompositionen der neuen Scheibe ab. So betätigt man tatsächlich schon beim zweiten, dritten Hördurchlauf bei dem einen oder anderen Track die Skip-Taste. Aber das ist der Fluch einer qualitativ so hochwertigen Band wie Amorphis: Man muss sich immer am Besten messen lassen. Darum bleibt am Ende die Versöhnung, denn SKYFORGER ist weit davon entfernt, durchschnittlicher Veröffentlichungsmüll zu sein. Ganz im Gegenteil: Es ist gut, dass es Formationen gibt, deren schwächere Alben immer noch zu den Besten des Jahres gehören werden. Musik von Esa Holopainen, Tomi Joutsen & Co. ist immer eine Kaufempfehlung wert!


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