Neues Jahr, neue Legion Of The Damned-Scheibe. In schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen die Holländer ihre Alben zu Jahresbeginn. Und auch wenn sich ein leichter Abnutzungseffekt nicht absprechen lässt, begeistern die Brutalo-Thrasher doch in ebenso schöner Regelmäßigkeit. Los geht der wilde Ritt mit ‘Night Of The Sabbath’: ein klassischer Schädelspalter, der live für ordentlich Bewegung auf und vor der Bühne sorgen dürfte.
‘Shrapnel Rain’ kommt etwas langsamer, aber nicht weniger brutal zu Potte und hätte in etwas abgewandelter Form auch Hail Of Bullets gut zu Gesicht gestanden. Mit ‘Killzone’ gibt es einen schön stumpfen Banger zum Abreagieren, während sich ‘Repossessed’ sofort in die Lauschlappen krallt. Sound-technisch haben die Langhaardackel nichts anbrennen lassen und Peter Tägtgren ans Mischpult gelassen. Der Mann weiß (mit wenigen Ausnahmen), wie brutale Mucke zu klingen hat.
Deshalb tropft der Geifer auch klar und deutlich aus den Boxen. Wie erwähnt, erfinden sich Legion Of The Damned nicht neu, stagnieren aber auf verdammt hohem Niveau. Und so lange das so bleibt, können die Jungs gerne so weitermachen.
ÄHNLICHE KRITIKEN
Havok :: CONFORMICIDE
Warpath :: BULLETS FOR A DESERT SESSION
Kreator :: GODS OF VIOLENCE
ÄHNLICHE ARTIKEL
Celtic Frost: 20 Jahre Abschiedswerk MONOTHEIST
Vor genau zwanzig Jahren erschien das letzte Celtic Frost-Album MONOTHEIST. Anlässlich des Jubiläums blicken wir zurück.
Benediction haben temporären Ersatzsänger gefunden
Erst kürzlich zog sich Dave Ingram wegen gesundheitlicher Probleme bei Benediction zurück. Für vorübergehenden Ersatz ist gesorgt.
Amon Amarth: 25 Jahre THE CRUSHER
Vor genau einem Vierteljahrhundert veröffentlichten Amon Amarth ihr Drittwerk THE CRUSHER. Am Jubiläumstag blicken wir zurück.
