Alben
The 11th Hour
Lacrima Mortis
Doom Death
von Petra Schurer

Foto:
Steamhammer
Moonspell, Night Eternal Cover
Eines ist klar: Die Kurskorrektur, die Moonspell vorgenommen haben, hat sich für die Band ausgezahlt – mit MEMORIAL als vorläufigem Höhepunkt, der sowohl alte als auch neue Fans gleichermaßen in Begeisterung versetzt. Doch die Frage lautet: Was nun?
Ohne Entwicklung geht’s eben auch nicht. Moonspell haben sich dazu entschlossen, auf NIGHT ETERNAL den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Sie erweitern ihr Repertoire zwar leicht, wollen sich dabei aber nicht nennenswert verändern. ‘Shadow Sun’ beispielsweise klingt einen Tacken härter als das, was wir in den vergangenen Jahren von den Portugiesen gehört haben, ist dabei aber nicht revolutionär brutal.
Ähnlich verhält es sich auch mit den anderen Songs auf dem Album: tolle Melodien, dunkle Stimmung, in Liedern wie ‘Moon In Mercury’ sogar noch ein knackiger Refrain – so weit, so Weltklasse. Einzig: der (r)evolutionäre Aspekt fehlt. Wer den allerdings nicht vermisst, wird mit NIGHT ETERNAL glücklich. Daher: eine starke Fünf.
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