Radiotaugliche Balladen, Mitsing-Refrains und glockenhelle Gesänge – all das gibt es bei den Newcomern Antares Predator definitiv nicht. Was es aber zur Genüge gibt, ist moderner, gut produzierter Black Thrash – immer voll auf die Zwölf.
Das Line-Up dieser Patchwork-Band mit Basis in Trondheim erklärt auch gleich, woher die musikalische Orientierung kommt. Die Musiker kommen alle aus dem Dunstkreis von Keep Of Kalessin, Belphegor oder auch Scariot.
So ist die musikalische Güte durchaus vorhanden, nur am Kompositorischen scheitert es manchmal. Viele der zehn Nagelkeulen werden schnell eintönig und auch die Vocals langweilen mit der Zeit. Einen Pluspunkt bekommen Antares Predator jedoch für den Songtitel ‘BBQ Epilogue’ – ganz großes Kino.
Sebastian Paulus
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