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Trouble LIVE IN LOS ANGELES Review

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Die Bekanntgabe, dass Warrior Soul-Rockröhre Kory Clarke künftig bei Trouble anstelle von Eric Wagner den Mann am Mikro geben würde, sorgte in der Szene für hochgezogene Augenbrauen. Mit diesem 2008er-Live-Album feiern die Doom-Metaller nun standesgemäß jenen polarisierenden Positionswechsel im Line-up.

Nach obskuren Intro-Klängen und „Trouble“-Rufen aus dem Publikums geht es mit ‘R.I.P.’ direkt in einen Brecher vom selbstbetiteltem Neunziger-Rick-Rubin-Album. Und hier offenbart sich gleichsam des einen Befürchtung wie des anderen Begrüßung bezüglich des Clarke’schen Kehleneinsatzes: „Kory-fiziert“ klingt der Song nämlich mehr nach einer Hardcore Superstar-Nummer als nach bauchigem Wagner-Timbre. Ähnliches gilt auch für das nachfolgende ‘The Sleeper’ – das nunmehr eher an Beautiful Creatures erinnert. Doch mit ‘Touch The Sky’ und ‘Plastic Green Head’ grooven sich Herr Clarke, die Band und wohl auch der Hörer langsam auf den neuen Trouble-Sound ein.

Mögen Kory-Kritiker vermutlich allein das ebenfalls vertretene Debüt-Instrumental ‘Endtime’ als „Original-Trouble“ durchgehen lassen, der viel spannendere Punkt bleibt indes, wie sich die Neubesetzung beim kommenden Studioalbum THE DARK RIFF von kreativ-kollaborativer Seite zeigen wird.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER.


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