Toggle menu

Metal Hammer

Search

God Dethroned UNDER THE SIGN OF THE IRON CROSS Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Der Plattentitel sagt schon alles: God Dethroned haben sich auch auf ihrem neuen Album erneut einem geschichtsträchtigen Thema verschrieben. Auf UNDER THE SIGN OF THE IRON CROSS dreht sich inhaltlich erneut alles um den Ersten Weltkrieg, und entsprechend blutig und brutal fällt auch die musikalische Ausgestaltung der Platte aus. Die Niederländer starten mit bedingungsloser Todes-Brachialität, weben aber ab dem dritten Song verstärkt Grooves und Harmonien in ihre Brecher ein, die das extreme Sound-Gerüst mit einer frischen Lackierung versehen.

‘The Killing Is Faceless’ zum Beispiel prägt sich dank subtiler Melodien schon beim ersten Hören ein, und auch das pumpende ‘Chaos Reigns At Dawn’ bleibt direkt an der Hirnrinde kleben. Einer der Höhepunkte von UNDER THE SIGN OF THE IRON CROSS ist jedoch das Titelstück: Hier zeigen die Niederländer die gesamte stilistische Bandbreite ihres Könnens. Sie starten mit zweistimmigen Maiden-Gitarren, fahren aber nach wenigen Takten selbstbewusst das Panzerrohr aus und feuern ohne Zögern auf die Fan-Nacken ein. Wer da nicht schnell genug mit heftiger Haarrotation gegensteuert, wird erbarmungslos weg geschleudert.

UNDER THE SIGN OF THE IRON CROSS ist also kein Album für Zartbesaitete, selbst wenn God Dethroned ihren Fans in den Songs immer wieder einige kleine Atempausen gönnen, beispielsweise im epischen Zwischenteil von ‘The Red Baron’. Hier wird deutlich: God Dethroned haben es im Lauf ihrer 20-jährigen Karriere geschafft, die perfekte Balance zwischen ausgewählten erhabenden Momenten und kompromisslosen Riff-Attacken zu finden. Ausgewogener und punktgenauer hat die Band noch nie geklungen.

Petra Schurer

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die besten Death-/Deathcore-/Melodic Death- und Grind-Alben 2021

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Death Metal-Band Omicron nicht erfreut über Corona-Variante

Die belgische Death Metal-Gruppe Omicron findet es nur so halbtoll, dass sie plötzlich den gleichen Namen hat wie die neue Corona-Variante.

Michael Poulsen (Volbeat) kann sich Death Metal-Projekt vorstellen

Volbeat-Sänger und Gitarrist Michael Poulsen ist sich sicher, „eines Tages“ wieder Extreme Metal zu spielen, wie er es zu seinen Anfängen tat.

teilen
twittern
mailen
teilen
Die besten Death-/Deathcore-/Melodic Death- und Grind-Alben 2021

Sämtliche Bestenlisten findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe. Ihr bekommt METAL HAMMER 01/2022 am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! *** Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.metal-hammer.de/spezialabo Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung ***
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €