Kritik zu Negura Bunget MAIESTRIT Review

Negura Bunget MAIESTRIT Review

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Aufgrund der 2009er-Aufspaltung von Negura Bunget in zwei eigenständige Bands, nämlich Negura Bunget (mit Negru) sowie Dordeduh (mit Hupogrammos und Sol Faur) stellt MAIESTRIT das letzte gemeinsame Studiowerk des alten Line-ups dar. Allerdings handelt es sich bei MAIESTRIT nicht um aktuelle Kompositionen – die Platte besteht aus Neuaufnahmen der Songs des 2000er-Albums MAIASTRU SFETNIC.

Ein bloßes Re-Release ist MAIESTRIT damit jedoch nicht, denn die Stücke sind nicht nur einfach klanglich aufgefrischt, sondern im Grunde neu interpretiert worden. Man muss sich das Ganze also wie eine liebevolle Cover-Version vorstellen: Die Basis ist bekannt, aber das heißt noch lange nicht, dass man auch das neue Stück kennt. So treten die vielen, vielen Feinheiten, die Negura Bungets Musik schon immer besonders gemacht haben, nun wesentlich klarer und deutlicher zutage – schon allein die verspielten Bass-Läufe in ‘In-Zvicnirea Apusului’, die sich herrlich gegen den schroffen Grundton des Songs wehren, zaubern mit Leichtigkeit eine Gänsehaut herbei.

Daher ist MAIESTRIT ein wundervoller Schlusspunkt (obwohl in diesem Jahr auch noch eine Live-DVD veröffentlicht werden soll). Ob und wie es mit den Musikern bei den „neuen“ Negura Bunget oder eben Dordeduh weitergeht, muss sich zeigen – sicher ist jedoch: Ihr Vermächtnis beeindruckt.

Petra Schurer

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.


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