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Destruction THE CURSE OF THE ANTICHRIST

LIVE IN AGONY Review



Sieht man von der Japan-Veröffentlichung ALIVE DEVASTATION ab, haben Destruction seit 20 Jahren kein Live-Album mehr herausgebracht. An sich ist es also höchste Eisenbahn. Ob in Zeiten von aufwendigen DVD-Produktionen jedoch noch besonders viele Fans ein solches Doppelalbum kaufen, steht auf einem anderen Blatt.



Vorliegende Silberteller machen jedenfalls eine Menge Spaß, denn die rohe, manchmal etwas rumpelige Energie des Trios wurde perfekt eingefangen. Aufgenommen in Tokio und Wacken, liefern die rund 100 Minuten einen schönen Querschnitt – die Mischung aus altem (‘Curse The Gods’, ‘Bestial Invasion’, ‘Life Without Sense’) und neuerem (‘Nailed To The Cross’, ‘D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.’, ‘The 7 Deadly Sins’) Material passt.



Zudem bleibt die Atmosphäre der Shows zumeist erhalten, da Japan und norddeutsche Tiefebene blockweise auf dem Album verteilt wurden. Einzig ‘Eternal Ban’ wird ziemlich rüde ausgeblendet, was bei insgesamt 22 Songs aber zu verschmerzen ist. Als Leckerli gibt es noch die Wacken-Version von ‘The Alliance Of Hellhoundz’ obendrauf, bei der unter anderem Peavy Wagner von Rage und Tom Angelripper (Sodom) mitbölken. Für Fans also eine lohnende Angelegenheit, die als Doppel-LP sicher noch mal so schick aussieht. Zugreifen!



Marc Halupczok





Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.



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