Wie schon beim Vorgängeralbum MISANTHROPY ist auf NIHILISM der Name Programm: Die Niederländer Teethgrinder haben all ihren Abscheu und ihre Verachtung auf dem zweiten Langspieler kompensiert und in ballernde, alles zermalmende Songs gepackt.
Dem Ganzen einfach nur einen Genre-Stempel aufzudrücken, würde der Band dabei keinesfalls gerecht. Hier kollidieren Grindcore, Death Metal, Crust, Sludge… Man könnte auch einfach sagen: Hass trifft auf Hass trifft auf Hass. Das wilde Gekeife von Fronter Jonathan Edwards wird gekonnt durch düstere Growls verstärkt, doch immer wieder erlaubt sich die Band Pausen vom blanken Geknüppel, verarbeitet Samples und nimmt sich gar Zeit für sphärische Instrumentalparts und Soli, wie etwa in ‘Bite The Hand That Feeds’. Stark!
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