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Accept-Managerin Gaby Hoffmann setzt sich zur Ruhe

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Bei Accept hört das nächste wichtige Rädchen im Getriebe auf. Nachdem zuletzt Bassist Peter Baltes seinen Hut zog, ist es diesmal die Figur, die im Hintergrund die Strippen zog, die ihren Posten räumt. Band-Managerin Gaby Hoffmann braucht nach Jahren intensiver Tätigkeit für die Teutonen-Metaller etwas Ruhe sowie Zeit für sich selbst und geht nun offiziell in Pension. Auf ihrer Website schreibt die Gruppe: „Macht euch keine Sorgen, meine Freunde – Gaby geht es gut, genauso wie der Band. […] Dies ist kein Abschied. Ihr Herz wird mit uns sein, aber sie eben nicht mehr professionell für uns agieren.“

Weiter heißt es in dem Statement: „Was viele nicht realisieren, ist, wie entscheidend Gaby für den Erfolg der Band auf vielen Ebenen war. […] Viele Leute fokussieren sich darauf, was auf der Bühne oder den Alben passiert, aber bemerken nicht die gigantische Menge an Arbeit, die hinter den Kulissen erledigt werden muss, um sicherzustellen, dass Auftritte und Alben zustande kommen.“ Gaby Hoffmann habe Accept von Beginn an gecoacht. Ihr professionelle Arbeit habe sie zu einem der wenigen weiblichen Managern gemacht, die in der Szene apzeptiert und respektiert wurden.

Hingabe und Durchsetzungskraft

„Als Accept 2009 entschieden zurückzukehren, gab es viele Labels, bei denen sie unterschreiben hätten können. Aber Gaby wollte nur eines: Nuclear Blast und kein anderes. Es war nicht leicht, denn sie sagten nicht sofort ‚ja‘. Aber sie hat nie aufgegeben und es letztlich geschafft. Sie haben Accept ihr erstes Nummer 1-Album gegeben, und die Band wurde zu einer der am meisten geschätzten Band-Auferstehungen in der der Metal-Geschichte“, liest es sich weiter. Obendrein sei sie für viele Aspekte des Markenrechts der Band verantwortlich, was Bilder, Design und Albumcover angeht. Auf ihr Konto gehe unter anderem das ikonische Bild mit den beiden brennenden Flying V-Gitarren.

Darüber hinaus habe Gaby Hoffmann auch zahlreiche Texte für Accept geschrieben, und zwar unter dem Pseudonym Deaffy. Dabei habe sie einen ernsteren und bewussteren Ansatz gewählt, um delikate und kontroverse Themen wie Ethik, Menschenrechte, Krieg, Diskriminierung, Sklaverei, Umweltthemen, Religion und Todesstrafe zu diskutieren. Dadurch habe sich die Formation von anderen Metal-Gruppen, die eher sinnlose Texte hatten, absetzen können. Für Gaby und Accept sei Metal kein hirnloser Soundtrack gewesen, er habe Tiefe.

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Das komplette Statement bezüglich des Rückzugs von Gaby Hoffmann lest ihr auf der Website von Accept.

 

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