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AC/DC: Würde Phil Rudd jemals wieder für die Band trommeln?

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Der langjährige AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd hat sich nach langer Zeit der Funkstille mal wieder zu Wort gemeldet. In einem neuen Interview beim neuseeländischen News-Portal Stuff sprach der 71-Jährige darüber, wie es sich für ihn anfühlt, dass er zwar die Drum-Spuren für POWER UP (das jüngste, 2020 veröffentlichte Studioalbum der Australier) eingespielt hat, aber bei den nachfolgenden Konzerten nicht mit von der Partie war.

Für Bon Scott

„Es gab eine Zeit, da dachte ich, es wäre das Ende meiner Welt“, gibt Phil Rudd unumwunden seine Gefühle preis. „Ich kannte lediglich das Leben mit AC/DC. So nahm ich an, diese Leute würden mich wie einen Bruder lieben. Jedoch haben sie mich nicht einmal angerufen.“

Was der Trommler damit konkret meint, ist fraglich. Wahrscheinlich geht es um die Zeit seiner rechtlichen Probleme. Wir erinnern uns: 2014 klagte die neuseeländische Staatsanwaltschaft Rudd an, weil er einen Mord in Auftrag geben wollte, wozu er sich auch bekannte. Geschichten über Drogenexzesse und Sexpartys machen zudem die Runde. Phil schob all das auf den Flop seines Solodebütalbums HEAD JOB (2014).

Demütig & glücklich

Darüber hinaus leitet der Rocker im Interview noch auf den legendären Frontmann Bon Scott über, der 1980 an Alkoholvergiftung starb. „Für mich war AC/DC immer Bon. Mein Lieblingsalbum ist HIGHWAY TO HELL, mein Lieblingsstück ist sein Song ‘Touch Too Much’. Als Bon starb, fühlte ich mich sogar innerhalb von AC/DC allein. Aber ich war nie allein. Die Leute, die die Musik mögen — mich macht das immer demütig, doch es macht mich auch glücklich.“

Damit nicht genug: „Die Menschen fragen mich stets, ob ich wieder mit AC/DC auftreten werde. Die einzigen Leute, für die ich es machen würde, wären die Fans. Und für Bon. Ich würde es für Bon machen.“ Es sieht allerdings nicht so aus, als ob Angus Young und Co. Phil zurückholen wollen. Der langjährige Bassist Cliff Williams merkte einst an, dass Rudd schon bei den Aufnahmen zu ROCK OR BUST (2014) einen unzuverlässigen Eindruck hinterlassen hätte. An anderer Stelle sagte Angus Young, Phil sei nicht mehr derselbe wie früher.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Seit Ende 2024 trommelt Nicko McBrain nicht mehr live für Iron Maiden und hat deswegen offensichtlich Zeit für andere Dinge. In diesem Zusammenhang überrascht es nicht, dass der 73-Jährige nun seine Autobiografie angekündigt hat. ‘Hello Boys And Girls!’ erscheint — über den Verlag Harper Nonfiction, vorerst nur in englischer Sprache — am 22. Oktober 2026 und soll "aufregend, saukomisch und zutiefst persönlich" ausfallen. Spannende Reise Weiter heißt es von Seiten des Verlagshauses über ‘Hello Boys And Girls!’: "Mit seinem typischen Humor und Herzen nimmt uns Nico McBrain mit hinter die Kulissen einer der größten Bands Großbritanniens überhaupt. Erlebt die Höhen und Tiefen…
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