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Adrian Smith über das kommende Smith/Kotzen-Album

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2021 überraschten The Winery Dogs-Frontmann Richie Kotzen und Iron Maiden-Gitarrist Adrian Smith die Musikwelt mit ihrem brachialen Debüt SMITH/KOTZEN. Von Blues angehauchter Hard Rock trifft NWOBHM, fette Riffs treffen mächtige Trommeleinlagen, ein Genie trifft das andere – und das hört man.

Nächstes Album ist schon in Hörweite

Im Podcast ‘Guitar Hang’ spricht Kotzen nun über Runde zwei der musikalischen Achterbahn, für die Smith/Kotzen verantwortlich sind. BLACK LIGHT/WHITE NOISE erscheint bereits am 4. April und hat laut dem Gitarristen einiges zu bieten. Über den Entstehungsprozess erzählt er: „Unser Wahnsinn hat System. Wir haben uns daran orientiert, wie ich bei meinen Solo-Alben vorgegangen bin. Alles ist immer verkabelt und bereits, sofort genutzt zu werden. Wir schmeißen dann alle Ideen auf einen Haufen und nehmen direkt alles ordentlich auf. Das kann zwei Tage lang oder auch mal eine ganze Woche dauern. Dann basteln wir an den Aufnahmen, bis sie uns gefallen.“ Er fährt fort: „Das Material kommt von uns beiden. Adrian taucht bei mir auf, hat seinen Laptop dabei, und bombardiert mich mit seinen Ideen. Danach tauschen wir die Rollen. Am Ende haben wir eine Handvoll Ansätze, bei denen es sich lohnt, mehr Arbeit reinzustecken.“

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Es gibt einen Schritt, der Kotzen besonders am Herzen liegt, berichtet er. „Zu entscheiden, worüber wir singen möchten und die Texte zu verfassen, macht am meisten Spaß.“ Auf eine Situation geht er näher ein: „Oft singe ich keine echten Wörter, wenn ich Adrian meine Ideen zeige, sondern hänge zufällige Silben aneinander. Bei solch einer Situation meinte er zu mir, dass es klingen würde, als würde ich ‘Heavy Weather’ singen. Nach ein bisschen hin und her kam dabei schlussendlich ein Lied mit genau diesem Titel heraus.“ Abschließend sagt er: „Viele Leute haben die falsche Vorstellung, dass alles, was Songwriter schreiben, aus ihrem eigenen Leben stammt. Das stimmt nicht. Vielleicht ist es jemandem passiert, den sie kennen. Es könnte auch einfach Fantasie sein, ausgedacht. Lasst uns nicht alle Wege der Kreativität abschneiden.“


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Nuria Hochkirchen schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Black Sabbath spielten nie einen Song zweimal gleich

Black Sabbath haben früher viel improvisiert – so viel, dass die Briten manche Songs niemals in ihrer eigentlichen Studiofassung gespielt haben. ‘Paranoid’ (PARANOID, 1970) sei zum Beispiel solch ein Fall gewesen, wie sich Schlagzeuger Bill Ward erinnert. Im Interview mit ‘LA Radio Sessions’ sprach er außerdem über den Song, bei dem die Band vermutlich am experimentierfreudigsten war. Niemals identisch „Nun ja, wenn ich darüber nachdenke, bestand der Großteil unserer Shows aus Improvisation“, spekulierte Ward. „Tony legte immer wieder richtig fette Gitarrensoli hin. Das war einer der Programmpunkte, die manchmal bis zu 40 Minuten dauerten. Anfangs spielten wir fast zweieinhalb Stunden,…
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