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Adrian Vandenberg: „Dieser Shredder-Battle war nicht mein Ding!“

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1989 – Höhe- und Tiefpunkt im gleichen Jahr

Zwei Jahre nach seiner Feuertaufe beim Texxas Jam er­lebte Adrian Vandenberg ein Wechselbad der Gefühle, denn nahezu zeitgleich ereilten ihn der Tiefpunkt und der Gipfel seiner Karriere. Was war geschehen? Während der Aufnahmen von SLIP OF THE TONGUE musste Vandenberg unfreiwillig den Kelch an den eilig hinzugezogenen Steve Vai weiterreichen, da man bei ihm ein Karpaltunnel-Syn­drom vermutete, das sein spielerisches Vermögen stark einschränkte.

Vandenberg: „Zunächst dachte ich, es wäre eine Folge von zu intensivem Üben und somit eine Art Über­lastung. Erst zehn Jahre später stellte sich heraus, dass das taube Gefühl in meiner rechten Hand, vor allem in Daumen und Zeigefinger, die Folge eines Autounfalls war, in den ich bereits vor meiner Band Vandenberg verwickelt war und bei dem ich eine Halswirbelverletzung erlitten hatte.“ Zum Glück fand Vandenbergs Vater in Holland eine Klinik mit einem Spezialisten für Musiker und Tänzer: „Der Typ klebte alle möglichen Sensoren an meine Arme und meinen Hals, er machte Röntgenaufnahmen und stellte zwei frühere Halswirbelfrakturen fest. Man erklärte mir, dass diese Brüche kleine Geschwulste gebildet hatten, die auf den Nerv von Zeigefinger und Daumen drückten – also genau der Finger, mit denen ich das Plektrum halte.“

Handwerkliche Kunststücke

Und während Steve Vai im Studio die Aufnahmen zu SLIP OF THE TONGUE rettete, versuchte Vandenberg, zu Hause seine Blessuren halbwegs auszukurieren. Und so konnte er dabei sein, als die legendäre Tournee mit ihm und Vai im Herbst 1989 startete und allabendlich das spektakuläre Duell zweier Ausnahmegitarristen präsentierte. „Auf dieser Tour nutzte ich jede Gelegenheit, mich von einem Physiotherapeuten massieren zu lassen und meinen Nacken und meine Arme zu lockern.“

Wie aufgezogen wirbelten die beiden Musiker allabendlich über die Bühne, zeigten handwerkliche Kunststücke am laufenden Band und animierten ihr Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen. Vandenberg: „Damals wollte ich den Leuten zeigen, dass nicht nur Steve sehr schnell spielen kann. Außerdem nervte es, dass ich an den Aufnahmen zu SLIP OF THE TONGUE nicht teilnehmen konnte, wodurch ich es auf der Tour umso besser machen wollte. Aber eigentlich war dieser Shredder-Battle nicht mein Ding!“

Welchen Trick mit den Fingernägeln Vandenberg beherrscht und mit welchen Instrumenten und technischen Hilfsmitteln er die Whitesnake-Klassiker auf seiner Tournee möglichst originalgetreu wiedergeben will, lest ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Tommy Aldridge ehrt Ozzy Osbourne und weitere

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