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Arch Enemy: Die Hörprobe von DECEIVERS

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Das komplette Gespräch mit Michael Amott und Daniel Erlandsson über DECEIVERS von Arch Enemy findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Die Hörprobe: DECEIVERS

VÖ: 29.7.

Handshake With Hell

Der Überraschungseffekt der Single-Auskopplung zeigt auch als Album-Opener Wirkung: Klargesang in Bridge und beim dramatisch-getragenen Höhepunkt prallt auf einen garstig gesungenen Refrain und thrashige Riffs. Gitarrenfetischisten kommen nicht zuletzt mit allerlei Fill-ins und dem neoklassisch inspirierten Solo auf ihre Kosten.

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Deceiver, Deceiver

Trabenden Melodic Death Metal mit Hardcore- und Punk-Einflüssen zu verbinden, erinnert an den Kracher ‘The Race’ vom Vorgängeralbum. Alissa geht stimmlich extratief, und das gehetzte, beinahe atonale Gitarrensolo setzt der zornigen Abrechnung die Krone auf.

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In The Eye Of The Storm

Aufstrebend und mächtig, aber in gemäßigtem Tempo. Die Gitarren sorgen im Stakkato vordergründig für heftigen Druck, während sie im Hintergrund als Gegengewicht melodische Achtziger- und Van Halen-Vibes zaubern, die sich in Refrain und Solo ins Rampenlicht drängeln.

The Watcher

Was für eine mega Melodie, was für eine mega Energie! Mit Hochgeschwindigkeitsstrophen und übertrieben feierlichem Refrain schaffen Arch Enemy eine Hymne der Marke „Iron Maiden in böse“. Im Zwischenteil rücken die Heavy- und Rock-Elemente noch weiter in den Vordergrund, ohne Härte und Schärfe einzubüßen – auch dank Alissas kehligen Shouts. Ein orchestraler Übergang führt ansatzlos über zu…

Apokalyptische Atmosphäre

Poisoned Arrow

Nach dem rührigen Beginn entfaltet sich eine stimmungsvolle Downtempo-Nummer bis Power-Ballade – ähnlich ‘Reason To Believe’, und doch bei Arch Enemy in dieser Form ungehört! Melodic Death-, Heavy Metal- und erneut Hard Rock-Einflüsse ergänzen sich perfekt.

Sunset Over The Empire

Heftiges Riffing erinnert an klassischen Melodic Death Metal und Carcass. Im angriffslustigen Refrain unterstreichen Mönchs-Chöre die apokalyptische Atmosphäre. Zur Mitte des Songs lässt ein Slayer-Gedächtnis-Part bereits das wenig hoffnungsvolle Finale erahnen.

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House Of Mirrors

Das klagende Haupt-Riff fräst sich bereits in den Schädel, als Alissa einen metallischen Schrei loslässt. Grimmig galoppiert die Band gen bissigen Refrain. Energetisch, böse und ungesüßt (vor allem für eine frühe Single-Auskopplung) – wenngleich natürlich mit Raum für flinke Gitarrenspielereien.

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Spreading Black Wings

Düsterer Thrash in gemäßigtem Tempo, mit kraftvollen melodischen Wendungen. Das Hauptmotiv wirkt inspiriert von klassischen Kompositionen wie ‘In der Halle des Bergkönigs’, oder auch, massiv und drückend, von Metallica und Megadeth, während der wütende bis melancholische Refrain auch von Dark Tranquillity stammen könnte und in ein kirchlich-chorales Finale mündet.

Maiden-Vibes bei Arch Enemy

Mourning Star

Unheilverheißende instrumentale Ausleitung des vorherigen Tracks.

One Last Time

Musikalisch der geistige Nachfolger von ‘The Eagle Flies Alone’, speziell mit Blick auf den erbauenden Refrain. Arch Enemy-typisches Vorwärtsmomentum, breitbeiniger Heavy Rock beim Solo. Aus dem Rahmen fällt die kurze, Energie aufbauende Bridge mit beinahe geflüsterten Zeilen.

Exiled From Earth

Einmal noch wird die Apokalypse besungen. Grollende Strophen, eine aufstrebende Bridge und ein stampfender, schunkelnder wie übermächtiger Refrain mit Maiden-Vibes machen das Finale zum Instant-Hit mit Live-Pflicht – überlebensgroßes Gitarrensolo inklusive.

Fazit: Weniger gekünstelt als der Vorgänger, mannigfaltig, kraftvoll mit deutlichem Heavy Metal- und Hard Rock-Einfluss, stehen Hymnen und Banger in gesundem Verhältnis.

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(c) NP Visuals
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