Arch Enemy: Philosophen der Apokalypse

Um sowohl die Bandbreite des Albums als auch die Vielfalt von Arch Enemy zu erfassen, höre man nur ‘Poisoned Arrow’, ihre zweite Power-Ballade, die abgerundeter und schlüssiger klingt als ihr geistiger Vorgänger ‘Reason To Believe’, und ‘Deceiver, Deceiver’, den hardcore-punkig-rockenden sowie metallisch-bebenden Quasi-Titel-Track. Was die beiden musikalisch so unterschiedlichen Songs verbindet (neben dem beschriebenen, allgegenwärtigen Arch Enemy-Faktor), sind die Texte: Beide Stücke spielen auf einer sehr persönlichen, zwischenmenschlichen Ebene, beschäftigen sich mit dem, was man heute toxische Beziehungen nennt, mit missbrauchtem Vertrauen und Enttäuschung. "Ähnliche Ansätze hatten wir schon in ‘No More Regrets’ und ‘Never Forgive, Never Forget’ (beide auf…
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