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Black Metal spiegelt unsere Gesellschaft, finden Gaerea

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Während eines kürzlich geführten Interviews mit Metal Injection erörterte das portugiesische Black Metal-Quintett Gaerea die Entwicklungen des wohl düstersten aller Metal-Subgenres – moderner Black Metal wäre „ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft“.

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Das aktuelle Album der Band, MIRAGE (2022), gewährleistet Einblicke in den Alltag, den „gewöhnliche Leute“ in einer zunehmend von Missständen geplagten Welt erfahren. Ein Thema, das in schwarzmetallischen Gefilden vermehrt an Popularität gewinnt. So erwähnten Gaerea, dass sich Kunstschaffende im Rahmen dieser Gattung nun häufig von den ursprünglich gängigen antichristlichen Texten distanzieren, sich stattdessen allerdings zunehmend dem Leid des alltäglichen Lebens widmen. Gaerea merkten zwar an, dass der musikalische Einfluss wegweisender Black Metal-Bands noch immer bestünde, thematische Schwerpunkte jedoch neu ausgerichtet wären.

Das Leid des Menschen im Fokus

„Ich denke, dass das Christentum oder das Dagegensein, all diese Dinge, die in den neunziger Jahren sehr wichtig waren, heute nicht mehr so relevant sind“, erklärte ein Mitglied der Band. „Ich denke, wir leben jetzt in einer Gesellschaft, in der es eines der wichtigsten Dinge ist, darüber nachzudenken, wie man sich als Mensch in der heutigen Zeit fühlt. Ich denke, die meisten dieser Bands, wie wir, reflektieren über sich selbst. Wir sprechen über Menschen und Depressionen oder Selbstmord, über höchstes Glück, oder über Gefühle der Befreiung, auch wenn das nur sehr selten vorkommt.

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Ich bin glücklich darüber, dass Black Metal diesen freiheitlichen Charakter noch immer innehat, von dem ich zu Beginn des Interviews gesprochen habe. Allerdings auf eine modernere Art und Weise (…). Wir empfinden noch immer zahlreiche Bands aus den neunziger Jahren und frühen zweitausender Jahren als Inspirationsquellen – insbesondere die Ernsthaftigkeit, mit der sie ihre Kunst betreiben. Das ist etwas, das wir sehr respektieren und anstreben wollen.“ Seht hier das vollständige Interview:

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Korn haben fast 40 Songs für neues Album geschrieben

Korn werkeln schon seit einiger Zeit an einem frischen Studiowerk. Im Gespräch bei Rolling Stone Brasil hat Gitarrist James "Munky" Shaffer einen aktuellen Zwischenstand zum Fortschritt der Machenschaften überbracht. Demnach haben Frontmann Jonathan Davis und Co. beinahe 40 Stücke für den Nachfolger des 2022er-Longplayers REQUIEM komponiert und unzählige Male neu umgemodelt und arrangiert. Höchst selbstkritisch "Es braucht verdammt lange", befindet Munky. "Ich schwöre bei Gott, wir haben wahrscheinlich fast 40 Lieder geschrieben, sind sie durchgegangen und haben sie umgeschrieben, sind sie losgeworden, haben sie auseinandergenommen und wieder zusammengebaut. Es war ein ziemlich langer Prozess, weil wir sehr kritisch dem gegenüber…
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