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Chad Kroeger riet Devin Townsend von Pop-Platte ab

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Devin Townsend hat bekanntlich mit EMPATH eine neue Platte am Start. Als Gastsänger ist darauf unter anderem Chad Kroeger gefeatured. Doch laut dem kanadischen Prog-Metaller hatte der Nickelback-Frontman weitaus größeren Einfluss auf sein jüngstes Werk. Offenbar riet Kroeger dem geschlauchten, einstigen Strapping Young Lad-Gitarristen davon ab, ein Pop-Album aufzunehmen. Im Interview bei „Talk Toomey“ plauderte Devin Townsend folgendes aus:

„Auf einer praktischen Eben existiert Chad mit einem Gesangsbeitrag, den er für den echt harten Song ‘Hear Me’ beisteuerte. […] Sein Beitrag zum Album war jedoch einer, der nicht unterschätzt werden kann – aus mehreren Gründen.“

Weiterhin führt Devin Townsend aus, dass viele Leute Chad Kroeger und Nickelback hassen, er in Vergangenheit schon auch mal über die Kanadier ablästerte, aber kein Problem damit hat zu sagen, wenn er einen vermeintlich uncoolen Song gut findet. So geschehen mit dem ersten Track des jüngsten Nickelback-Albums FEED THE MACHINE. Townsend ernetete daraufhin einen Shitstorm. Allerdings bekam er auch eine SMS von Chad Kroeger, der sich dafür bedankte, dass Devin nette Sache über seine Band gesagt hat.

So entspann sich eine Unterhaltung, an dessen Ende Kroeger Townsend einlud, mal bei ihm zuhause abzuhängen, wenn er mal wieder in der Stadt ist. Als die beiden Musiker dann zusammen abhingen, eröffnete Devin Chad seine Gedanken bezüglich eines neuen Albums.

Die poppigste Versuchung seit es Metal gibt

„Wir unterhielten uns, und ich bemerkte, dass wir uns tatsächlich verstanden. Und so sagte ich zu ihm: ‚Hör mal, ich bin 45 Jahre alt. Ich habe das jetzt 30 Jahre lang gemacht. Auch wenn ich mich glücklich schätze, von dem, was ich mache, leben zu können, gibt es einen Teil von mir, der einfach nur erschöpft ist. Und ich habe das Gefühl, dass ich einfach ein Pop-Album machen sollte. Dass ich im Wesentlichen ein Ausverkauf-Album machen sollte: dreieinhalb Minuten lange Songs, mit den Refrains anfangen, große Kick-Drums…‘

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Und er war einer von zwei Leuten, die mir sagten: ‚ Ich glaube, das ist ein falscher Schachzug. Ich denke, du solltest stattdessen in die entgegengesetzte Richtung gehen und etwas tun, bei dem du dir treu bleibst.‘ Der Der Grund, warum er Erfolg hat, ist nicht, der er versucht etwas zu tun. Er hat einfach Glück, dass die Sache, die er gern tut, bei vielen Menschen auf Widerhall trifft. Der Grund, warum er das macht, ist genau derselbe, aus dem ich Musik mache. Bei ihm manifestiert es sich nur in einem anderen Musikstil.

Wäre also Chad nicht gewesen, wäre ich vermutlich stark in Versuchung geraten, eine Platte zu machen, die auf den ganzen Karrierebogen gepisst hätte, um ehrlich zu sein. Und ich habe das Gefühl, dass ich ihm zu einem gewissen Ausmaß Dank schuldig bin.“

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Nickelback-Debatte findet Einzug in US-Kongress

Soweit haben es Nickelback nun mittlerweile also gebracht, dass eine Debatte über ihre Popularität sogar im Kongress der Vereinigten Staaten Einzug fand. Die Kongressabgeordneten Mark Pocan (Demokratische Partei–Wisconsin) und Rodney Davis (Republikanische Partei–Iowa) debattierten eine Gesetzesvorlage. An einem Punkt zitierte Pocan eine jüngste US-Volkszählung, um zu zeigen, dass nur vier von 77.000 Menschen eine zuvor genannte Bestimmung unterstützten. Um zu verdeutlichen, wie wenig das ist, brachte er an dieser Stelle einen Nickelback-Vergleich an. „Das ist wahrscheinlich der Prozentsatz der Menschen, die denken, dass Nickelback ihre Lieblingsband in diesem Land ist. Das ist ziemlich niedrig.", sagte er, worauf hin sich Davis zu…
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