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Chris Reifert: Als Kind hörte ich Beethoven

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Chris Reifert hat nicht nur mit seinen beiden Bands Abscess und Autopsy Death Metal-Geschichte geschrieben, sondern saß auch beim Death-Debüt SCREAM BLOODY GORE 1987 als Jugendlicher hinterm Schlagzeug.

METAL HAMMER: Chris, warum ist dies der richtige Zeitpunkt, um nach mehr als 30 Jahren das erste offizielle Live-Album von Autopsy zu veröffentlichen?

Chris Reifert: Nun, eigentlich war geplant, dieses Jahr ein neues Studioalbum rauszubringen und 2021 dann die Live-Scheibe. COVID-19 hat uns zum Umdenken gezwungen. Wenn sich jemand nicht mehr daran erinnert, wie sich eine Death Metal-Show anfühlt, kann er LIVE IN CHICAGO auflegen. Genau das Richtige für die anstehenden Feiertage! (lacht) Das Teil tritt Arsch.

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MH: Fühlt es sich angesichts der Pandemie wie ein anderes Leben an, wenn du an den 7. März zurückdenkst, an dem LIVE IN CHICAGO mitgeschnitten wurde?

CR: Absolut. Ich wünschte, ich könnte etwas anderes sagen. Wir müssen alle mit dieser verrückten Situation klarkommen. LIVE IN CHICAGO erinnert mich aber nicht nur an die Vergangenheit, sondern auch daran, dass es sich lohnt, positiv an die Zukunft zu denken, wenn Konzerte wieder möglich sein werden. Solche Gedanken halten meinen Kopf in der Balance – genauso wie das neue Blue Öyster Cult-Album.

MH: Auf LIVE IN CHICAGO gibt es auch einen neuen Track zu hören. Wann wurde ‘Maggots In The Mirror’ geschrieben?

CR: Das muss Anfang des Jahres gewesen sein. Für Juni hatten wir den Studiotermin gebucht. Ich hoffe, dass wir die Aufnahmen 2021 nachholen können. Material haben wir genug.

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