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Club, in dem Dimebag Darrell starb, wird zu Sozialwohnungen

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Die Alrosa Villa in Columbus, Ohio — der Club, in dem ex-Pantera-Gitarrist Dimebag Darrell 2004 während eines Konzerts erschossen wurde — wird abgerissen. Auf dem Areal sollen drei vierstöckige Gebäude gebaut werden, in denen Sozialwohnungen mit einer Größe von ein bis vier Zimmern Platz finden. Darrell spielte 2004 mit seiner Band Damageplan, als der 25-jährige ex-Marine Nathan Gale das Feuer eröffnete und den Musiker sowie drei weitere Menschen erschoss.

Geringes Einkommen

In der Alrosa Villa traten in den letzten 45 Jahren so illustre Bands auf wie Slipknot, Korn, Quiet Riot und Buckcherry. Laut einem Bericht von The Columbus Dispatch wird erwartet, dass der Stadtrat am Montag seine Zustimmung erteilt und einen Zuschuss in Höhe von 2,175 Millionen Dollar (1,78 Millionen Euro) für das 3,3 Millionen Dollar (2,71 Millionen Euro) teure Projekt genehmigt. In den Sozialwohnungen dürfen dann Menschen wohnen, die zwischen 30 und 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens der Gegend verdienen.

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Am Abend des 8. Dezember 2004 sprang der bewaffnete Nathan Gale unbemerkt über seinen Zaun um die Terrasse der Alrosa Villa. Während Dimebag Darrell und Damageplan ihren ersten Song spielten, trat Gale auf die Bühne und erschoss zuerst Darrell und feuerte dann auf die Leute, die ihn überwältigen wollten. Der Polizeibeamte James D. Niggemeyer traf ein paar Minuten später ein, verschaffte sich durch eine Hintertür Zutritt und erledigte Gale. Bis dahin hatte dieser jedoch schon das Crew-Mitglied Jeffrey Thompson, die Sicherheitsbedienstete Erin Halk und den Konzertbesucher Nathan Bray getötet. Darüber hinaus wurden Band-Manager Christopher Paluska sowie der Band-Technician John Brooks verwundet.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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