Toggle menu

Metal Hammer

Search

Das Metal-Jahr 1996: 3 essentielle Alben feiern 30. Jubiläum

von
teilen
mailen
teilen

Natürlich erschienen 1996 deutlich mehr als bloß drei prägende Metal-Alben. METAL HAMMER hat einige der bedeutendsten Werke des Jahres zusammengetragen und sie im Licht der jeweiligen Entstehungsumstände und Bandgeschichten beleuchtet. Eine Auswahl von Alben, die bis heute gespaltene Meinungen hervorrufen.

Metallica – LOAD

Metallica_Load_Cover

Nach …AND JUSTICE FOR ALL (1988) und METALLICA (1991, „Das Schwarze Album“) wagen Metallica mit LOAD den nächsten Stilbruch. James Hetfield und Lars Ulrich schneiden sich die Haare ab, Bandfotos zeigen die Musiker mit leichtem Make-up. Die Genre-Ikonen entfernen sich damit von ihren Wurzeln, nähern sich dem Zeitgeist an und orientieren sich vermehrt in Richtung Hard Rock, Alternative Rock und Grunge – für alteingesessene Fans ein Affront. Viele wünschen sich die Zeit der langen Matten und der noch längeren Songs sehnlichst zurück. Am Erfolg von Metallica ändert dieser Umstand allerdings nichts. Zwar bleibt LOAD hinter dem kommerziellen Erfolg des „Schwarze Albums“ zurück, erklimmt aber trotzdem in zahlreichen Ländern die Spitzenposition der Charts.

Sepultura – ROOTS

Sepultura_Roots_Cover

Rückblickend betrachtet gilt ROOTS als eines der wichtigsten Alben in der Diskografie von Sepultura. Nicht nur markiert es das letzte Werk mit Max Cavalera als Gitarrist und Sänger, der noch im Erscheinungsjahr die Band im Streit verließ, sondern führt auch die heute charakteristischen Tribal-Sounds (beispielsweise in ‘Roots Bloody Roots’) ein. Zudem lassen die Brasilianer vermehrt politische Haltung anklingen. ‘Attitute’ pöbelt fleißig gegen das Establishment, ‘Born Stubborn’ stellt sich gegen strukturelle Ungleichheiten und für ‘Ratamahatta’ greifen Sepultura identitätsbewusst auf indigene Sprache (Xavante) zurück. Für die Band endet indes eine Ära. Auf AGAINST (1998) tritt erstmals Derrick Green als Frontmann auf.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Pantera – THE GREAT SOUTHERN TRENDKILL

Panter_The Great Southern Trendkill_Cover

Trotz ihres Erfolgs beugen sich Pantera auch mit THE GREAT SOUTHERN TRENDKILL keinen Konventionen. Hatten die Texaner noch mit FAR BEYOND DRIVEN (1994) nicht nur ihr bis dato härtestes Album abgeliefert, sondern nebenbei auch ohne jegliche Radiounterstützung den Billboard-Charts-Thron erklommen, entpuppt sich THE GREAT SOUTHERN TRENDKILL in Teilen als noch brachialer. Damit hat die Band ihr Versprechen wahr gemacht: Statt sich zugänglicher zu geben, entwickelt sich das Album zu dem bis heute am wenigsten beachteten Werk ihrer Thrash-Metal-Phase, das durch ‘Drag The Waters’, ‘Suicide Note Pt. I’, ‘Suicide Note Pt. II’ und ‘Floods’ dennoch mit Klassikern ihres Schaffens gespickt ist.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Spotify Wrapped: Linkin Park, Metallica, Pantera u.a.

Spotify ist zuletzt immer mehr in die Kritik geraten — sei es wegen der miesen Ausschüttung an Musiker und Künstler oder der Beteiligung am Rüstungs-Start-up Helsing. So hat es durchaus ein Geschmäckle, seine Jahresbilanz vom Streaming-Dienst zu posten. Bei Bands ist es sicher noch einmal etwas anderes — einfach weil es interessant ist, welche Zahlen die unterschiedlichen Acts vorlegen können. Die Fans steigern sich Fangen wir mit Linkin Park an, welche Mitte November 2024 ihr Comeback-Album FROM ZERO veröffentlicht haben. Mike Shinoda und Co. dürfen sich über 142 Millionen Hörer im Jahr 2025 freuen, welche insgesamt 4,28 Milliarden Streams erzielt…
Weiterlesen
Zur Startseite