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Def Leppard: Joe Elliott sieht Hall Of Fame-Nominierung nüchtern

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13 Jahre, nachdem es erstmals möglich gewesen wäre, sind Def Leppard endlich für den Einzug in die Rock And Roll Hall Of Fame nominiert. Frontmann Joe Elliott hatte zwar 2015 noch gesagt, er würde solch eine Nominierung höflich absagen, da ihm spontan hundert andere Bands einfielen, die „viel wichtiger sind als wir“.

Eine Absage wird es nun zwar nicht geben, aber Elliott hegt keinen Groll gegen die Hall Of Fame: „Todd Rundgren (23 Jahre), Roxy Music (21 Jahre) und Devo (15 Jahre) mussten allesamt länger warten als wir.

Es ist mir also egal, dass wir 13 Jahre lang nicht beachtet wurden, weil andere Bands, deren Platten ich als Kind gekauft habe, noch länger warten mussen. Alles ist in Ordnung, das ist okay so.“

Weiterhin sieht Elliott die Chancen für Def Leppard ganz realistisch: Judas Priest haben es 2018 nicht geschafft, was natürlich eine große Enttäuschung für die Band war. Daher mache ich mir gar keine Hoffnungen.“

Mittlerweile hat der Def Leppard-Sänger auch seine Aversionen gegen die Hall Of Fame abgelegt: „Warum sollte man nicht in einer Ruhmeshalle zusammen mit all seinen Idolen sein wollen?

The Beatles, The Rolling Stones, Chuck Berry, Little Richard und wie sie alle heißen…“ Von der Nominierung erfuhr Elliott am Sonntagabend, nach Abschluss der gemeinsamen Tour mit Journey.

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„Wir hatten gerade 60 Shows in den USA absolviert, ich trank ein Glas Chardonnay und dachte mir: Eine Tür geht zu, und die nächste öffnet sich. Natürlich wird sich dadurch mein Leben nicht verändern, aber:

Jon Bon Jovi, der 2018 mit Bon Jovi aufgenommen wurde, erzählt mir seit einem Jahr, dass es wirklich vieles ändert. Was ich jedoch absolut großartig finde, ist, dass Gründungsgitarrist Pete Willis miteingeladen ist.“

Ausgestiegener Gründungsgitarrist ebenfalls nominiert

Willis hatte die Band 1981 nach dem Album HIGH’N’DRY verlassen. „Pete war in der Frühphase von Def Leppard extrem wichtig für die Entwicklung der Band. Sollten wir tatsächlich aufgenommen werden, könnte man ihn erstmals seit vielen Jahren wieder öffentlich sehen.

Ich habe keine Ahnung, wie das ausgehen könnte. Wir würden seine Beteiligung ganz sicher wertschätzen, schließlich ist er zu Recht mitnominiert. Er hat es verdient, auf dieser Liste zu stehen.“

Def Leppard gehen jetzt aber erst einmal wieder zur Feier des 30. Geburtstags von HYSTERIA on the road: Im Oktober stehen Hawaii und Japan auf dem Plan, im November geht’s weiter nach Australien und Neuseeland, bevor für Dezember einige Konzerte im Vereinigten Königreich und Irland anstehen.

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Adrian Smith wäre beinahe bei Def Leppard eingestiegen

Nach dem Drogentod von Steve Clarke im Jahr 1991 waren Def Leppard auf der Suche nach einem neuen Gitarristen. Wie Schlagzeuger Rick Allen nun in einem neuen Interview mit Eonmusic bestätigt hat, war in der Endausscheidung für den offenen Posten kein Geringerer als Iron Maiden-Gitarrist Adrian Smith. Neue Facetten an Adrian Smith So hat Allen in dem Gespräch bekräftigt, dass sich Def Leppard ernsthaft mit dem blonden Jungfrauen-Metaller befasst hatten. Zunächst zählte er allerdings zwei andere Bewerber auf -- einen unbekannten Gitarristen aus Birmingham sowie einen ehemaligen Whitesnake-Rocker. "Das gab es einen Jungen namens Huwey Lucas, der war ein Anwärter.…
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