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„Detroit: Become Human“: So abwechslungsreich spielt sich das Sci-Fi-Noir-Adventure

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Alles fing im Jahr 2012 mit der PS3-Techdemo „Kara“ an, die von Quantic Dream, dem Entwicklerstudio hinter „Heavy Rain“ und „Beyond: Two Souls“, veröffentlicht wurde. Sie zeigte beeindruckend eine – für damalige Verhältnisse – fotorealistische Grafik. Im Mittelpunkt dieser Demo stand ein Android namens Kara, der ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Nun wird bald mit „Detroit: Become Human“ das auf der Techdemo basierende Spiel exklusiv für die PlayStation 4 veröffentlicht. Game-Director David Cage gibt neue Einblicke in das Spiel, außerdem werden die drei Androiden, die im Mittelpunkt der Handlung stehen, genauer vorgestellt.

Drei Spiele in einem

Schon bei Quantic Dreams „Fahrenheit“ aus dem Jahr 2005 übernahm der Spieler die Kontrolle über verschiedene Figuren. 2010 wurde dieser Ansatz mit „Heavy Rain“ fortgesetzt. Bei „Detroit: Become Human“ geht man nun aber noch einen Schritt weiter, denn das Spiel soll sich je nach Figur komplett anders anfühlen. Zu diesem Zweck wurde pro Android ein eigener Komponist damit beauftragt, die Musik zu schreiben. Die Kinematografie und die Stimmung soll sich ebenfalls stark unterscheiden. Als Spieler bekommt man dadurch das Gefühl, drei verschiedene Spiele zu spielen, wenn man zwischen den Charakteren wechselt. Trotz allem gibt es natürlich zwischen den drei Einzelschicksalen Überschneidungen und letztendlich hält der Spieler das Schicksal der drei Androiden in der Hand. Denn die Art und Weise, wie gespielt und auf einzelne Ereignisse reagiert wird, bestimmt den weiteren Verlauf der Handlung. Mehr noch: Einzelne Figuren können sogar sterben und das Spiel geht trotzdem weiter.

„Detroit: Become Human“: Übersicht über die drei Androiden

Im Mittelpunkt der in der Zukunft angesiedelten Geschichte stehen drei Androiden und das Spiel wird aus ihrer Sicht erzählt. Die Menschheit befindet sich im Verfall, ist selbstsüchtig geworden, zu sehr abhängig von Technologie und Bequemlichkeit ist die einzige Motivation. Androiden wurden erschaffen, um das Leben der Menschen zu erleichtern, doch schon bald entwickeln manche dieser Androiden ein eigenes Bewusstsein und eine eigene Intelligenz. Wie neugierige Kinder entdecken sie die Welt mit allen Schönheiten und Grausamkeiten für sich. Und natürlich steht auch die Frage im Raum, inwiefern Künstliche Intelligenz ein eigenes Bewusstsein entwickeln kann.

Um dieses Thema genauer zu ergründen, gibt es drei verschiedene Androiden, mithilfe derer der Spieler die Geschichte entfaltet.

Connor: RK800

Connor ist ein Prototyp vom Typ RK800 und wurde von CyberLife entwickelt. Er soll Menschen bei Detektivarbeit unterstützen und ihnen als technischer Berater zur Seite stehen. So kann er beispielsweise vergangene Ereignisse realitätsgetreu rekonstruieren. Connor arbeitet für die Polizei in Detroit und seine Aufgabe besteht auch darin,  Androiden mit abnormalem Verhalten aufzuspüren. Connor ist besonders intelligent, zielstrebig und kalt.

Trailer:

Markus: RK200

Ursprünglich gehörte Markus dem Maler Carl Manfred, der seine Beine verloren hat und für den Markus lediglich ein Werkzeug war, um den Alltag zu meistern. Doch dann fing er an, elterliche Gefühle für Markus zu entwickeln und schon bald brachte er ihm Zeichnen bei und zeigte ihm Literatur und Kunst. In „Detroit: Become Human“ ist Markus erst nicht viel mehr als eine Pflegekraft für Carl Manfred, später wird er aber zum Anführer der Android-Revolution und muss sich entscheiden, ob er den Weg eines Pazifisten gehen, oder Veränderungen mit Gewalt durchbringen will. Die Entscheidungen des Spielers bestimmen, ob Markus als Erlöser oder Zerstörer der Androiden in die Geschichte eingehen wird.

Trailer:

Kara: AX400

Kara ist eine typische Haushaltshilfe und Babysitterin. Sie spricht über 300 verschiedene Sprache, kennt mehr als 9.000 Rezepte und kann Kindern bei Hausaufgaben helfen und mit ihnen spielen. Kara gehört dem arbeitslosen Taxifahrer Todd Williams, der eine kleine Tochter namens Alice hat. Durch verschiedene Umstände muss Kara schon bald lernen, dass Todd eine große Gefahr für sie und Alice darstellt und so beschließt sie, mit Alice zu fliehen. Auf der Flucht entdeckt sie, wie die Welt langsam in sich zusammenfällt, findet dabei aber auch eine neue Nähe zu Alice. Auf ihrer gemeinsamen Reise lernt sie nicht nur Gewalt und Hass kennen, sondern auch Empathie.

Trailer:

„Detroit: Become Human“ erscheint am 25. Mai 2018 exklusiv für die PS4.

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Am 25. Januar 2019 erscheint endlich das Remake bzw. die Neuinterpretation des Zombie-Survival-Horrorspiels „Resident Evil 2“. Im Vorfeld wird aber auch noch eine Demoversion veröffentlicht, die es in sich hat. Denn Spieler haben insgesamt nur 30 Minuten Zeit, um die Demo zu spielen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, endet die Demoversion automatisch. Allerdings kann man während dieser Zeit unendlich oft sterben und wenn man sich in Menüs aufhält, wird die Zeit angehalten. Die Demo wird vom 11. Januar bis zum 31. Januar 2019 für die Plattformen PS4, Xbox One und PC erhältlich sein. „Resident Evil 2“: Trailer zur „1-Shot“-Demo https://www.youtube.com/watch?v=Dhj_CqbMQ9U…
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